PASCAL STEINWACHS

Derweil Außenminister Asselborn sich mit seinen Schmeißt-Ungarn-aus-der-EU-Dings derart in die Nesseln gesetzt hat, dass er gestern nach Moskau flüchten musste, ist ein gewisser „Etienne Schneider“ aus dem Sommerloch zurück und ist auch schon wieder emsig am Twittern, wie ein gestriger Tweet deutlich macht: „Palestine - Hungary - European Union - so 20th century guys. Space mining is the new shit“. Das sehen die Teilnehmer an der „Frage des Tages“ auf „wort.lu“ hingegen leicht anders, drücken hier doch 42 Prozent ihre Hoffnung aus, „dass diese Idee (...) den Steuerzahler nicht unnötig viel Geld kosten wird“, aber im „Wort“ werden seit einiger Zeit sowieso andere, mehr in die Richtung Sodom und Gomorra tendierende Prioritäten gesetzt.

So widmete sich die Erzbistumszeitung gestern in aller Ausführlichkeit der weiblichen Brust und dem „Wunsch nach wohlgeformten, natürlich wirkenden Brüsten“, wobei sich die Mehrheit scheinbar eine mittlere Größe - „Cup B oder das kleine C“ - wünscht.

Und der Israel/Palästina-Besuch des Staatspremiers, der ist der „www.gouvernement.lu“-Seite immer noch nicht wichtig, rutschte die Visite bzw. der Ankündigungstext zu dieser doch dort inzwischen (Stand: gestern Abend) auf Platz 19. So was von bösartig aber auch...