CLAUDE KARGER

Nächste Woche ist wieder Weltklimakonferenz und unser größtes Problem rückt stärker ins Licht der Öffentlichkeit. Aber für manche Staatenlenker ist die Erderwärmung eine Legende. „Am Montag hat Trump das jüngste „National Climate Assessment“ einfach mit den Worten abgetan, dass er „nicht dran glaubt“. Dieser eine Satz offenbart ein Ausmaß an Dummheit und Borniertheit, das abgrundtiefer als der Marianengraben sein dürfte. Im strohmatratzengekrönten Schädel jenes Mannes, der den Finger auf dem Atomknopf hat, herrscht offensichtlich totale Finsternis“, regt sich der „T“-Leitartikler auf, der zu allem Überfluss angesichts des „Brachialkitschs“ der POTUS-Residenzen auch noch eine Augenkrebserkrankung befürchtet. Bitte noch vor Weihnachten eine Anti-Opulenz-Brille anschaffen!

In Luxemburg gibt es zwar keine derart finsteren Gesellen, aber doch welche, die sich als „Klima-Realisten“ präsentieren. „Robert Goebbels gefällt sich in der Rolle des „Klima-Clowns“ wie er von den luxemburgischen Grünen betitelt wurde“, schrieb gestern die „Revue“ über den Ex-LSAP-Minister, der im Interview mit „feinem Grinsem“ angemerkt haben soll: „Mit dem Klima der Côte d‘Azur wäre das Leben hier in Luxemburg besser“. „A wat soll d‘Carole dozou soen“?