MONNERICH
GASTON FREYMANN

Plan für neue Verbindungsstraße - Deponierutschung erneut Thema im Gemeinderat Monnerich

In seiner ersten Sitzung im neuen Jahr befasste sich der Gemeinderat Monnerich hauptsächlich mit administrativen Angelegenheiten. Wie bereits in der Vergangenheit berichtete Bürgermeisterin Christine Schweich (LSAP) über den Fortlauf in Sachen Abrutschender Deponie in der Escherstraße in Monnerich. Hier war die Neuigkeit, dass Vorbereitungen für den Bau einer neuen Verbindungsstraße zwischen Monnerich und dem Escher Stadtviertel Lallingen im Gange sind. Ende vergangenen Monats wurde Infrastrukturminister François Bausch das Projekt vorgestellt wurde.

Über Änderungen nicht informiert

Bedingt durch die Sperrung der Escherstraße in Folge des Erdrutsches, gibt es auch Änderungen im öffentlichen Transport, speziell die RGTR-Linie 205 die Monnerich mit der Hauptstadt und der Esch/Alzette verbindet. Laut Servais Quintus (déi gréng) soll diese Buslinie Monnerich nicht mehr bedienen, und es sei ein Zubringerdienst geplant, der im 20 Minutentakt zwischen Monnerich und Foetz pendeln soll.

Laut Bürgermeisterin Schweich soll, trotz Unannehmlichkeiten, die Linie in bestehender Form beigehalten werden. Dies gelte auch für den Schülertransport, wo laut Quintus ab dem 24. März Neuerungen in Kraft treten sollen. Jedenfalls sei die Gemeinde Monnerich über die entsprechenden Änderungen nicht von offizieller Seite in Kenntnis gesetzt worden.

Verhandlungen mit Bussyndikat TICE

Wie bereits beim Haushaltsentwurf erwähnt wurde, will die Gemeinde Monnerich dem interkommunalen Bussyndikat TICE beitreten. Ein entsprechender Antrag sei auch seitens des TICE- Vorstandes positiv bewertet worden und das Syndikat arbeite an der Vorbereitung. Die Bedingungen der Gemeinde Monnerich müssten allerdings erfüllt werden, wie die Bedienung sämtlicher Ortschaften der Gemeinde und die Verbindungen zu den Bahnhöfen in Nachbargemeinden.

DP-Rat Dr. Jean Kihn, wollte generelle Informationen zur Seniorenresidenz, die im Ortskern von Monnerich geschaffen wird. Das globale Konzept werde in Kürze vorgestellt, hieß es seitens des Schöffenrates.

Kreditlinie deutlich erhöht

Die Gesamtschuld der Gemeinde beläuft sich augenblicklich auf 16,6 Millionen Euro. Ein Betrag der sich aus insgesamt sieben Anleihen zusammensetzt. Mit den Stimmen der LSAP-Mehrheit wurde beschlossen, diesen Betrag unter besseren Bedingungen zu konsolidieren. Ein Vorschlag der jedoch die drei Oppositionsparteien nicht überzeugen konnte, die sich bei der Abstimmung enthielten.

Da zurzeit die staatlichen Zuschüsse oft später als erwartet überwiesen werden, beschloss der Schöffenrat die bestehende Kreditlinie von augenblicklich einer Million Euro auf drei Millionen zu erhöhen um so Liquiditätsschwierigkeiten zu vermeiden.