LUXEMBURG
MARCO MENG

Finanzgewerkschaft Aleba lud zum Neujahrsempfang - das Jahr 2018 beginnt schwierig

Die Verhandlungen zu einem neuen Kollektivvertrag im Finanzsektor laufen, doch in der Bankenbranche weisen alle Zeichen Richtung Konflikt. Wie die Gewerkschaft des Finanzsektors Aleba am Donnerstag auf ihrem Neujahrsempfang erklärte, sind hier die Positionen sehr weit auseinander. Die Schwierigkeiten, die letzten Jahr prägten - zum Beispiel die Auszahlung der Juni-Prämie der Bankangestellten - zeichnet sich auch dieses Jahr ab. Über allem schwebt zudem die Frage unbezahlter überstunden und ein weiteres Problem, das bereits die Gewerbeaufsicht ITM und die Gerichte beschäftigte: So haben die beiden japanischen Banken Rakuten und Mitsubishi einige Angestellte, die Aleba-Mitglieder waren, „modifizierte Arbeitsverträge“ und eine neue Position im Unternehmen gegeben - mit damit verbundener Gehaltszurückstufung. Der Weg zu einem neuen Kollektivvertrag bezeichnete Aleba-Generalsekretät Laurent Mertz darum als schwierig. Bis 30. März erwarte man tragfährige Angebote der Bankenvereinigung ABBL.

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