PASCAL STEINWACHS

Das mit dem Sparpaket scheint Vizepremier Etienne Schneider immer noch derart nachzugehen, dass er jetzt auf dem Bezirkskongress der LSAP-Zentrum noch einmal darauf einging: „Das (Projekt Zukunftspaket) war ein Rückschlag. Heute würde ich dies anders angehen“, wie das „Tageblatt“ gestern berichtete, um in selbiger Ausgabe dann noch einmal auf Schneider einzugehen, diesmal im Zusammenhang mit dessen Weltraumfimmel. Überschriftet ist der Essay dann auch passenderweise mit „Space Mining und der Zeh im kosmischen Schwimmbecken“, denn: „Bislang halten wir (...) gerade einmal einen Zeh in das kosmische Schwimmbecken. Ganz ohne Wellen zu schlagen. Und dem Universum ist es egal“.

Hm, da ist uns Ex-Generalvikar Erny Gillen doch um einiges lieber, steht dieser doch mit zwei Füßen auf dem Boden, und weil dies so ist, durfte er gestern im „Deutschlandfunk“ sagen, warum er vor zwei Jahren sein Amt niedergelegt hat. „Weil ich glaube, dass es wichtig ist, in Amtsfunktionen zurückzutreten, wenn die Arbeit gemacht ist“, womit Gillen natürlich das Abkommen zur Trennung von Kirche und Staat meint. Besonders aufschlussreich indes der letzte Interviewsatz: „Ein Leader hat keine andere Wahl, als jeden Tag neu zu beginnen“. Was natürlich auch für Cheerleader gilt...