LUXEMBURG
JK

Bis zur Behebung der Probleme stellt JCDecaux das Fahrradleihsystem gratis zur Verfügung

Im dritten Anlauf wurde am 30. November vergangenen Jahres die neue Generation der Räder (mit Elektroantrieb) des Fahrradleihsystems „Vel’oh!“ ihrer Bestimmung übergeben werden. Seither stehen 600 Fahrräder an 60 „Vel’oh!“-Stationen für die Benutzer bereit. Wie Stadtbürgermeisterin Lydie Polfer bei der Première vor zweieinhalb Monaten sagte, sollte dies ein „Stück Lebensqualität“ für die Bürger und Besucher der Hauptstadt sein.

Dies sollte allerdings ein frommer Wunsch der Bürgermeisterin bleiben, denn schon bald sollten sich die technischen Probleme mit der neuen „Vel’oh!“-Generation häufen. Wie gestern Vormittag auf einer Pressekonferenz auf „Knuedler“ zu erfahren war, sollen die Probleme mit den Leihfahrrädern der zweiten Generation in den kommenden Wochen behoben sein.

In sechs bis acht Wochen sollen Probleme behoben sein

JCDecaux, der französische Betreiber des Systems, will die Probleme in den kommenden sechs bis acht Wochen beheben, hieß es weiter.

Nach der Einführung des Systems hatten immer mehr Benutzer Beschwerden bei der Stadtverwaltung eingereicht. So gab es Klagen über Schwierigkeiten beim Entnehmen der Fahrräder, sowie über Probleme mit den Batterien und technische Ausfälle des elektrischen Assistenzsystems.

Wie JCDecaux die Stadt informiert hat, wurde ein technisches Problem an einen elektronischen Modul festgestellt, das den Hilfsmotor des elektrischen Fahrrades unterstützt. Bis Mitte April sollen nun alle Module ausgetauscht werden. Die Probleme mit den Scheinwerfern und den Ladesäulen seien inzwischen behoben worden, wurde weiter mitgeteilt.

Mitte April soll es wieder normal laufen

Etwas Positives konnte Bürgermeisterin Lydie Polfer gestern dennoch mitteilen: JCDecaux will den Kunden das Verleihsystem „Vel’oh!“ rückwirkend vom 30. November vergangenen Jahres (Datum der Indienststellung der 100 Prozent elektrischen „Vel’oh!“) bis zur definitiven Lösung der technischen Probleme das Angebot kostenlos zur Verfügung stellen. „Ich kann Ihnen versichern, dass wir mit Hochdruck an den Problemen arbeiten“, meinte Jérôme Blanchevoye, stellvertretender Direktor von JCDecaux, der von einer „schwierigen Situation“ sprach.