Angesichts der Faktizität, dass das Rauchzeugs schon jetzt arg teuer ist und ab bald noch gehörig arger teurer werden soll, ist die gleichzeitig geplante Absenkung der Krautakzisen natürlich eine phänomenal gute Sache, können die Raucher doch somit dank Blau-Rot-Grün munter weiterquarzen und haben trotzdem noch genügend Geld für das ein oder andere Bierchen übrig.

Eigentlich eine famose Sache, wären da nicht die kleinste aller Regierungsparteien, die sich nicht sicher ist, ob sie die ganze Chose denn nun gut oder schlecht finden soll. So zeigen sich die Parteipräsidentin, die Hälfte der grünen Abgeordnetinnen und die Grünjugend entsetzt, derweil die Fraktionschefin so tut, als sei alles in bester Ordnung - willkommen in der Realotät.

Apropos Quarzen: Als Qualmer vor dem Herrn gilt auch der neue EU-Kommissionschef, der dieser Tage der ARD verriet, wie er sich nach der Arbeit entspannt. Nämlich in seinen Keller gehen, den Stecker in die Steckdose stecken und seinen Flipper einschalten: „Ich bin gerne blöd, starre auf den Schirm und klimpere am Flipper entlang“. Und was machte Juncker gestern an seinen ersten Arbeitstag? Er flüchtete aus Brüssel und hielt eine Laudatio auf Helmut Kohl. Das kann ja heiter werden...