LUXEMBURG
PATRICK VERSALL

Das Programm des vierten Discovery Zone Luxembourg City Filmfestival ist komplett

Die Zeit der Bäuerchen und Pickel hat das Discovery Zone Luxembourg City Film Festival mit Erfolg hinter sich gelassen und darf nunmehr behaupten, dass es - neben dem Cinénygma-Festival und dem CinEast- das Festival mit den meisten Ausgaben ist. Zum vierten Mal haben alle Freunde der so genannten Siebten Kunst die Gelegenheit, zwischen dem 28. Februar und 7. März jene Werke zu entdecken, die es sehr oft schwer haben, in Luxemburg den Sprung auf die große Leinwand zu schaffen.

Omnipräsent

11.300 Kinobesucher haben sich 2013 Filme der unterschiedlichen Festivalkategorien angesehen; eine Zahl, die die Festival Macher optimistisch stimmt, dieses Jahr noch mehr Kinogänger für den Event zu gewinnen. Darüber hinaus wurden noch über 3.000 weitere Festivalgänger gezählt, die zu den Rahmenveranstaltungen erschienen sind.

Über 4.300 Anmeldungen sind bis dato schon für Veranstaltungen der „Jeune Public“-Programme eingegangen. Dass die luxemburgische Filmszene generell in den letzten Jahren ihren Kinderschuhen entwachsen ist, braucht (fast) nicht mehr hervorgehoben zu werden. Es gäbe kein Major-Filmevent mehr, wo heute nicht mehr von Luxemburg die Rede sei, unterstrich Kulturministerin Maggy Nagel anlässlich der gestrigen Vorstellung des Festivalprogramms, ihr erster offizieller Ausflug in die Welt der Film-Zone. Seit nunmehr vier Jahren ist die Sparte „Dokumentarfilm“ ein wichtiger Baustein des Festivals; eine Reihe, die man auf jeden Fall weiter ausbauen und auf die man die Aufmerksamkeit des Publikums verstärkt ziehen möchte. Zum ersten Mal wird ab Ende Februar eine Jury die besten Dokumentation auswählen und anschließend prämieren. Ihre Mitglieder setzen sich hauptsächlich aus Dozenten zusammen, die an Universitäten lehren.

Erstmals eine Jugendjury

In Anbetracht des zunehmenden Erfolges der Jugendveranstaltungen hat sich das Festival um Präsidentin Colette Flesch dazu entschlossen, das Angebot für das Publikum ab drei Jahren zu erweitern. Für die allermeisten Produktionen werden luxemburgische Simultanübersetzungen angeboten; Highlight dieses Programms ist die luxemburgische Vor-Premiere des mehrfach für internationale Festivalauszeichnungen nominierten luxemburgischen Koproduktion „Ma maman est en Amérique elle a rencontré Buffalo Bill“. Mittlerweile hätten nahezu alle luxemburgischen Schulen vom Festival gehört und man würde sich vermehrt für das Kinder- und Jugendprogramm interessieren, hieß es gestern. Zum ersten Mal zeichnet eine Jugendjury anlässlich der feierlichen Schlusszeremonie den besten Film aus, der in der Programmsparte „12 bis 18 Jahre“ gezeigt wird.

Der Vorverkauf der Karten beginnt am kommenden 18. Februar