CLAUDE KARGER

Der „T“-Leitartikler hat das Autofestival zusammengerechnet und kommt auf stolze 248 Kilometer Stau, wenn man die zugelassenen Wägelchen hintereinanderstellen würde. So lässt sich also „das ganze Land einmal kreuzweise zusetzen. Mehr noch: Es reicht sogar, um das Großherzogtum einmal vollkommen zu umrunden. Ja, man könnte mit den verkauften Autos eine Mauer entlang der gesamten Grenze Luxemburgs bauen. Einen Wall. Dann könnten auch keine Grenzgänger mehr auf Luxemburgs Straßen die Luft verpesten“. Naja, mäßig „geniale Idee“.

Aber vielleicht gibt’s ein belobigendes Tweet aus dem Weißen Haus? Dort wird man den Geistesblitz sicher „great“ finden: einfach Blechkisten stapeln um endlich diese verdammte „Wall“ zu Mexiko zu bekommen, die der POTUS doch versprochen hat. Und
die hiesige Autoindustrie dürfte es auch freuen. Ob Luxemburg sich irgendwann mal freuen darf, den Datengiganten Google begrüßen zu können, steht auf einem anderen Blatt. Der Mouvéco jedenfalls hat schon Einspruch gegen das Mega-Datacenter in Bissen eingelegt, zu dem noch eine Menge Daten fehlen. „Vielleicht tigert auch noch eine Wildkatze über Feld und Flur“, mokiert sich das „Wort“ und fragt: „Was sagt eigentlich Carole dazu?“. Hm. Mal googeln.