CLAUDE KARGER

„Auf der Brücke des Luxemburger Anti-Corona-Schiffes überzeugten bislang vor allem Gesundheitsministerin Paulette Lenert und Regierungschef Xavier Bettel“, findet der „Télécran“-„Durchsager“, „andere hatten sich tief in den Bauch des Krisendampfers zurückgezogen. Was hörten wir zuletzt Neues und Grundsätzliches von Wirtschaftsminister Franz Fayot?“

Na, der scheint noch einen anderen Kahn zu steuern. „Je me considère comme un „ministre travailleur“ et comme le capitaine d‘un navire qui traverse une sérieuse tempête, mais avec un navire très solide et un équipage motivé et compétent“, vertraute der ehemalige Sozialisten-Steuermann mit der leicht wetterzerzausten, graumelierten Schifferkrause dem Handelskammer-„Merkur“ nun an. So dass die RegierungsskipperInnen alle schon mal in ihren Schaluppen im Blau-Rot-Grünen Konvoi ihre Frau respektive ihren Mann zu stehen haben. Sein Männchen seit seiner Geburt stehen muss indes der süße kleine Prinz, der das Land seit Sonntagmorgen hinreißt. „Charles, endlich!“, titelt ein offensichtlich ziemlich ungeduldiger „Télécran“, in dem schon aufgezeichnet wird, was alles auf den Thronfolger zukommt: Drill, Militär, Maulkorb... und selbst bei steifster Brise dauernd auf der Brücke der Landes-Nussschale. Gute Reise!