LUXEMBURG
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„Jonk Lénk“ sorgen für Kontroverse

Ein Facebook-Eintrag der „Jonk Lénk“ im Rahmen der Feierlichkeiten zu Nationalfeiertag hat in den sozialen Medien eine Kontroverse ausgelöst. In einem öffentlichen Beitrag schreiben die „Jonk Lénk“: „Mir feieren haut géint d‘Natioun (...) géint d‘Monarchie (...) géint d‘Kapital“. Der Begriff der Nation etwa bedeute „immer Ausgrenzung, Abschottung und Distanzierung“. Der Beitrag nimmt in diesem Kontext auch Bezug auf die Flüchtlingspolitik: Die EU-Agentur Frontex patrouilliere an den EU-Außengrenzen „und ,schützt‘ uns vor den Menschen, die nur vor Krieg und Terror flüchten.“ Es dürften aber vor allem die Schlussworte gewesen sein, die die Diskussion auslösten, heißt es doch dort: „Féck de Grand-Duc! Féck Lëtzebuerg! Féck de Kapitalismus!“ gefolgt von „Kein Gott kein Staat kein Fleischsalat“. DP-Generalsekretär Marc Ruppert bewertete den Beitrag der „Jonk Lénk“ als „kloeren No-Go“ und forderte deshalb via Twitter eine Reaktion von „déi Lénk“ - die sich allerdings von der Jugendorganisation distanziert, weil die „Jonk Lénk“ autonom und unabhängig von der Partei agiere, wie „Eldoradio“ meldete.