LUXEMBURG
LJ

184 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft

Am Mittwochmittag wurde die „Ozon-Informationsschwelle“ überschritten: Die Ozonkonzentration, die die Umweltverwaltung am Mittwoch an der Messstation von Beckerich festgestellt hat, belief sich auf 184 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft. Diese Überschreitung der Informationsschwelle bedeutet, dass ein erhöhtes Risiko für die menschliche Gesundheit von besonders empfindlichen Bevölkerungsgruppen besteht. Dies betrifft insbesondere ältere Personen, Kinder und Patienten mit Atem- und Herzbeschwerden, wie die Umweltverwaltung präzisierte.

Diesen Personen wird daher empfohlen, insbesondere zwischen 12.00 und 24.00, intensive physische Anstrengungen im Freien zu meiden. In diesem Zusammenhang merkt die Verwaltung an, dass im Inneren der Gebäude die Ozonkonzentrationen generell auf die Hälfte reduziert sind.

Die Symptome, die je nach Person und Anfälligkeit verschieden sind, können Reizung von Augen und Rachen, Verringerung der Atemfunktion, Vermehrung der Atemwegsinfektionen, Kopfschmerzen, vermehrtes Auftreten von Asthmaanfällen oder auch Verminderung der sportlichen Leistungen sein.

Da der Straßenverkehr und der Gebrauch organischer Lösungsmittel zu den wichtigsten Quellen der umweltschädlichen Vorlaufergase (nämlich der Stickoxide und der flüchtigen organischen Verbindungen) gehören, welche zur exzessiven Bildung von Ozon führen, gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf den Autobahnen von 90 km/h ab 160 Mikrogramm. Es wird empfohlen, nicht das Auto, sondern die öffentlichen Transportmittel zu benutzen und den Gebrauch von Farbe und anderen Produkten, die organische Lösungsmittel enthalten, zu vermeiden.

Die Umweltverwaltung erinnert ferner daran, dass mithilfe eines automatisierten Netzwerkes der Fernüberwachung der Luftqualität kontinuierliche Messungen, unter anderem der Konzentration des bodennahen Ozons, vorgenommen werden. Hierzu wurde eine interaktive Kartografie eingerichtet, welche es erlaubt, sich in Echtzeit über den Stand der Konzentration bestimmter relevanter Luftschadstoffe in Kenntnis zu setzen. Die interaktive Karte kann auf dem Internetportal www.emwelt.lu (Rubrik: Liens rapides/Qualité air) eingesehen werden.