Wir wissen zwar nicht warum, aber irgendwie scheint es die Erzbistumszeitung darauf angelegt zu haben, das Blau-Rot-Grün-Dings auseinanderzudividieren und möglichst rucki zucki in die ewigen Jagdgründe zu schicken, und dort gibt es bekanntlich weder Dienstwagen noch „Fierkel um Spiess“. Besonders gewaltig auf dem Magen liegt dem „Wort“ dann auch die Wohnungsbauministerin, der zwar „ein überaus dickes Fell“ nachgesagt wird, was aber nicht verhindert, dass der „Fall Maggy Nagel“ („Marc Hansen spricht, doch Maggy Nagel bleibt verantwortlich“) „ein politisches Vakuum“ verursache, „das die Glaubwürdigkeit der gesamten Regierung“ gefährde. Klingt gefährlicher als es ist...
Nicht sehr viel besser sieht es momentan aber auch bei den Sozengenossen aus, wo der linke Flügel mal wieder Dan Kersch von anno dazumal spielt, und den verhassten Wirtschaftsliberalisten um Vizepremier Schneider an die Gebeine zu urinieren versucht. Dies inspirierte wiederum gestern den „Tageblatt“-Politkommentator zur „Realpolitik hat meist wenig mit Parteipolitik gemeinsam“-Feststellung; wer mitregieren wolle, müsse schon die eine oder andere Kröte schlucken. Mit viel Knoblauch sind Krötenschenkel übrigens gar nicht mal so unlecker...


