LUXEMBURG
INGO ZWANK

Drachen, elegante Häppchen, Spieleabende und mehr auf der Expogast

Die Expogast mit dem „Villeroy&Boch Culinary World Cup“ laufen auf Hochtouren: Es wird geschnippelt und gehackt, bei so manchem Koch liegen die Nerven blank, wenn es heißt, dass die Jury vor den Gerichten erscheint. Gestern kochten die beiden Nationalmannschaften des Großherzogtums. Die Junioren waren am Nachmittag mit ihrem Menü an der Reihe, zuvor hatten die Senioren schon ordentlich vorgelegt. Am frühen Abend waren einige Juroren dabei, der Senioren-Nationalmannschaft ihre Kritik dem Team um Jupp Steichen näherzubringen. „Es läuft bisher noch ganz gut“, verriet Jennifer Salbrecht. Über die Medaillenvergabe wird das „Journal“ natürlich weiter berichten.

Willkommen zum Spieleabend

Gestern Abend wurde aber auch das Qualitätslabel „Wëllkomm“, eine Initiative des Wirtschaftsministeriums in Zusammenarbeit mit dem Hotel- und Gaststättenverband Horesca, in den Vordergrund gerückt. Das Label richtet sich an Gastbetriebe aller Art mit und ohne Alkoholausschank (Gaststätten, Kneipen, Bistros und so weiter). „Ziel der Initiative ist es, das Image des Gastgewerbes zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen die Qualität und der Service der lokalen Gastbetriebe“, sagte Horesca-Präsident Alain Rix am Stand des Verbands, der sich in eine Spielemetropole verwandelte. Denn die Spielekultur in den Bistros soll wiederbelebt werden.

So ging es vor allem um „Illusion“, dem „Wëllkomm Bistrospiel 2018“. Kannst man seinen Augen trauen? Wie viel Farbe siehst man wirklich? Genau um diese Fragen dreht sich alles bei „Illusion“. Die Regeln sind so einfach, dass man sofort loslegen kann. Klein gegen Groß, Jung gegen Alt. Aber wer lässt sich nicht täuschen? Wer hat den Durchblick? Und die Kinder amüsierten sich köstlich. Es sei „überraschend, faszinierend, großartig“, wie versprochen wurde. Doch auch Spiele wie „Partybugs“, „Dackel Drauf“, „Memoarrr“ oder „Karuba“ lohnen sich.

Doch vor allem geht es ja auch um die Kartenspiele im Bistro, wie „Rommé“. Ein Spiel, was sich am besten mit zwei bis vier spielen lässt, aber es können bis zu sechs Spieler teilnehmen. Entweder wird eine festgelegte Anzahl an Runden gespielt oder man spielt bis eine Zielpunktzahl erreicht wird. Die Anzahl an Runden oder die Zielpunktzahl müssen vor Beginn des Spiels vereinbart werden.

Wer betrügt am besten?

Oder „Up&Down“, das Stichspiel aus Luxemburger Produktion, bei dem es ständig auf und ab geht. Denn vor jedem Stich muss einer von die Stich-Regeln verändern. Die Karte in der Mitte zeigt dabei, ob es im nächsten Stich um die höchste Karte („Up“) oder um die niedrigste Karte („Down“) geht. Am Ende gewinnt der Spieler mit den meisten Stichen. Natürlich ließen es sich die Herren der Horesca nicht nehmen, auch ein paar Spiele in passendem Ambiente zu „klopfen“ - zur Freude der Kinder, die sich am Spiel beteiligten. Wobei sich auch schnell die Frage stellte: „Wer betuppt wen am besten?“