PASCAL STEINWACHS

Passend zur gestrigen Wohnungsbaudebatte im Hohen Haus der Volksvertreter interviewte die Erzbistumszeitung mal wieder die liberale „Allzweckwaffe“ Marc Hansen, dies unter der vielversprechenden Schlagzeile „Vom Mann der Studienbeihilfen zum Mann der Wohnungsbeihilfen“, wobei Hansen „inzwischen die Führung im Wohnungsbauministerium übernommen zu haben scheint“. Dies wird dann auch glasklar, als Hansen gefragt wird, ob es denn eine Neuauflage der Plans sectoriels geben wird - „Das werden wir sehen“ -, und das „Wort“ nachhakt, dass Maggy Nagel (für unseren jüngeren Leser: Das ist anscheinend die eigentliche Ministerin, d. Red.) ja vor einigen Wochen bei einer Konferenz gesagt habe, es laufe darauf hinaus, dass es keine Plans sectoriels mehr geben werde, zumindest keinen Leitplan Wohnungsbau: „Eine solche Aussage halte ich zum jetzigen Zeitpunkt für kühn und verfrüht“.

Dann kam gestern aber auch die Nachricht, dass die hübsche Karateka-Politikerin Tessy Scholtes (CSV), nachdem sie schon nicht mehr in die Chamber nachrücken wollte, nun auch noch ihr Steinseler Mandat an den Nagel hängt, was den „Wort“-Chef im sozialen Internet lakonisch mit „D’Enn vun enger éischter accidenteller politescher Carrière“ kommentierte. Ciao Tessy...