LUXEMBURG
CORDELIA CHATON

Luxemburger Sammler Raymond Niesen erhält neues Solex-Modell

Solex galt nach dem zweiten Weltkrieg als Kultmarke in Frankreich, musste aber irgendwann neuen Trends weichen. Jetzt werden die Räder mit Elektroantrieb wieder in Frankreich produziert. Vergangene Woche lud Grégory Trébaol, CEO von Easybike, nicht nur die Presse ins Werk nach Saint-Lô, sondern auch einen Luxemburger.

Raymond Niesen sammelt seit Jahren Solex-Räder. Er brachte ein paar seiner Sammlerstücke mit, darunter einen Prototypen von 1942 und die letzte schwarze Solex, die 1988 gebaut wurde. Niesen hofft immer noch, seine eindrucksvolle Sammlung eines Tages in einem Museum ausstellen zu können. Er konnte sie bei seinem Frankreichbesuch erweitern. Trébaol schenkte Niesen ein neues Modell für seine Sammlung.

Easybike stellt Elektroräder der Marken Easybike und Matra her. Easybike wird zum größten Teil in China und Taiwan gefertigt, Matra zum größten Teil in Frankreich. Ab Ende Januar sind die Räder zu haben.

Es ist seit 1995 der dritte Versuch, die Marke Solex wieder zu beleben. Der letzte Versuch fand 2009 statt. Damals hatte die Gruppe Cible 3.000 Räder hergestellt. Trébaol will rund 3.500 Räder in diesem Jahr produzieren. Sie laufen mit Bosch-Motoren. Die Solex-Version von Easybike sollen zwischen 1.800 und 3.000 Euro kosten.