JUNGLINSTER
PATRICK VERSALL

„Art’ Lënster“ am Samstag und Sonntag mit über 4.500 Besuchern

Zahlreiche Besucher des „Art’Lënster“-Kunstfestivals bevorzugten es, den Weg zwischen den einzelnen Ausstellungsorten zu Fuß zurück zu legen. Die Shuttlebusse brauchten allerdings nicht leer durch die Ortschaft zu fahren: Speziell am Samstag nahmen viele Kunstfreunde den Gratisbusdienst in Anspruch, weil die sommerlichen Temperaturen sich einen freien Tag gegönnt hatten. 150 Amateurkünstler stellten in der „Loupesch“-Schule, der Sporthalle, dem Kulturzentrum „Am Duerf“, der „Gaston Stein“-Mehrzweckhalle sowie - zum allerersten Mal- im „Lënster Lycée“ ihre Arbeiten aus und boten sie zum Kauf an.

Hallen nicht voll stopfen

Die Kulturkommission, Organisator des Kunstwochenendes, hat in diesem Jahr bewusst darauf verzichtet, die Veranstaltung auf die anderen Ortschaften der Gemeinde auszudehnen. 2008, im Geburtsjahr von „Art’Lënster“, kutschierten die Busse die Besucher noch von Ortschaft zu Ortschaft, um die Stände der damals 65 Kunstschaffenden zu besuchen. Viele Künstler hätten aber bedauert, dass, trotz des ausgezeichnet funktionierenden Shuttledienstes, zahlreiche Besucher keinen Abstecher in die abgelegenen Ortschaften der Gemeinde unternommen hätten, erklärt Armand Schleich, Präsident der Kulturkommission. Zehn bis 20 potenzielle Teilnehmer haben dieses Jahr keinen Stand bekommen. Man wolle die Hallen nicht voll stopfen, heißt es seitens der Kulturkommission. Die Künstler sollten ihr Teilnahmeformular möglichst früh mailen, rät Schleich und verweist auf die Bedingungen, die jeder, der bei „Art’Lënster“ mitmachen möchte, erfüllen muss. 4.500 Leute besuchten in diesem Jahr die Veranstaltung.

40 Prozent der Aussteller kamen aus dem Ausland, „wir konnten sogar Kunstschaffende aus der Tschechei begrüßen“, erklärt Schleich. Bei der ersten Ausgabe des Kunstwochenendes waren es nur 20 Prozent.