LUXEMBURG
CORDELIA CHATON

263 Frauen aus 20 Ländern kamen am Wochenende zum Halbjahrestreffen des „Ladies Circle“

Das Motto am Wochenende lautete: „Let´s make it happen“ - und die Anlehnung an den Slogan des Nation Brandings war gewollt. „Wir fanden das ganz toll - und es passte einfach“, sagt Charlotte Glod, nationale Präsidentin des Serviceclubs „Ladies Circle“ in Luxemburg für 2017/2018. 263 Frauen aus 20 verschiedenen Ländern zwischen 18 und 45 Jahren diskutierten am Wochenende auf dem Halbjahrestreffen des Service-Clubs über Prioritäten und Aktionen im Arendt House der Kanzlei Arendt & Medernach. Auch das Kennenlernen kam nicht zu kurz, ebenso der Kontakt zur Politik. Für die Stadt Luxemburg nahm Schöffin Colette Mart an dem Treffen teil. Diskutiert wurde unter anderem über die nächsten Treffen 2019 in Kenia, Frankreich, Litauen und Rumänien, aber auch in Indien. Dort hat der „Ladies Circle“ so viele Mitglieder, dass eine eigene Region des Serviceclubs ausgerufen wurde.

Der „Ladies Circle“ gründete sich in den 30er Jahren in Großbritannien. Zunächst waren es Ehefrauen, deren Männer im Serviceclub „Round Table“ aktiv waren, mit dem der „Ladies Circle“ auch des öfteren zusammenarbeitet. Heute sind jedoch beide Organisationen getrennt. Der Ladies Circle zählt weltweit rund 13.000 Mitglieder und existiert in Luxemburg seit 2003. Hier gibt es zurzeit drei Klubs mit insgesamt rund 30 Mitgliedern. Mitglied können nur Frauen zwischen 18 und 45 Jahren werden. Für ältere Aktive gibt es weitere Strukturen. Die Ziele des „Ladies Circle“ lauten Freundschaft und Service. Auch grenzüberschreitende Kontakte zwischen Frauen sollen nicht zu kurz kommen. Der Service-Club ist weder politisch noch religiös gebunden.

Lokale Vereine unterstützen

In Luxemburg beschlossen die Mitglieder, im März eine große Wohltätigkeitsveranstaltung am gleichen Tag wie Belgien und die Niederlande durchzuführen, um Geld zu sammeln. „Wahrscheinlich wird es ein Wandertag oder eine Rallye“, verriet Glod. Das Geld des „Ladies Circle“ in Luxemburg soll der „Fondation Follereau“ zugute kommen, damit sie Aktionen gegen die Beschneidung von Frauen durchführt. Der „Ladies Circle 2“ in Aline de St. Hubert wird den in Indien aktive Verein „Indesch Patenschaften“ finanziell unterstützen. Der „Ladies Circle 3“ im Eisléck will das Geld dem „Maison du Diabète“ zukommen lassen. Der „Ladies Circle“ führt das ganze Jahr über Aktionen wie einen Tanz in den Mai oder den Verkauf von Bio-Olivenöl und waren auf dem Weihnachtsmarkt erfolgreich mit einem Stand präsent. Das Geld kommt immer einem sozialen Zweck zugute wie beispielsweise einem Kinovormittag damit Restaurantbesuch für Heimkinder. Auf ihrer Facebook- und Webseite gibt es mehr Informationen.


www.ladiescircle.lu