LUXEMBURG
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Das sportmedizinische Forschungslabor (LIH) startet eine neue große Studie zum Thema Laufsport

Das sportmedizinische Forschungslabor (LIH) startet eine neue große Studie zum Thema Laufsport. „Diese Studie ist die erste, welche gleichzeitig die Lauftechnik und das Verletzungsrisiko bei einer Kohorte von über 800 Läufern untersucht“, wie Laurent Malisoux und Daniel Theisen vom LIH betonten. Hierbei handelt es sich um eine der größten Gruppen von Läufern, die über acht Monate beobachtet werden. Ziel der Studie ist die Identifizierung des Einflusses der Dämpfungseigenschaften der Laufschuhe, des Körpergewichtes, sowie der Lauftechnik auf das Verletzungsrisiko. So gebe es bei Anfängern 18 Verletzungen auf 1.000 Kilometer Laufstrecke, bei Profis seien es immerhin noch acht. In 38,4 Prozent sei hier vor allem das Knie betroffen.

So wird an die Teilnehmer ein Paar spezielle Laufschuh ausgegeben, wobei eine sogenannte „Doppel-Blind-Studie“ stattfindet, wie Theisen sagte. Dabei ist Zielgruppe der normale Läufer, „nicht der Olympionike“, ergänzt Malisoux.

Der geeignete Läufer muss aber in der Lage sein, 15 Minuten am Stück zu laufen und keine orthopädischen Einlagen benutzen. Auch darf er nicht bereits verletzt sein. Dann werden die Lauftests dann von zwei Arbeitsgruppen abgewickelt. Die Laufschuhe dürfen die Teilnehmer übrigens behalten, neben einer persönlichen Lauf-Analyse, die die Teilnehmer mit der Zeit erhalten.

Über www.tipps.lu kann man sich ab Mittwoch anmelden - hier findet man auch alle weiteren Infos zur Studie