LUXEMBURG
CORDELIA CHATON

14 Finalisten stritten bei EY um den Platz beim Finale des „Startup World Cup“ - und eine Million Dollar

Bei EY kämpften gestern 14 Startups. Es ging um eine Menge: Den Titel als bestes Startup des „Startup World Cup“-Halbfinales in Luxemburg. Vor allem aber um einen Platz für das Finale in San Francisco, wo am 11. Mai 33 regionale Gewinner um das Preisgeld von einer Million Dollar kämpfen. Nicht zu reden von der Aufmerksamkeit. Allein vergangenes Jahr waren über 200 Journalisten dort anwesend. Dazu gibt es Beratung und Einladungen zu Foren, aber auch direkten Zugang zu Größen des Silicon Valley.

Gewonnen hat Mathilde Argaud, CEO des Ankerplatzspezialisten Largowind. Angetreten waren folgende 14 Start-ups: algoreg, C4Diagnostics, Coinplus, Edoo Education, Inatic, Kairos Capital, Koosmik, Largowind, Mu Design, MyBataz, Pascal Development, Tetrao, Univize und Yotako. Die Anwendungen reichten von parfümierten Werbetafeln bis zur Schnelldiagnose von Krankheiten und einer App für Turbo-Konteneröffnungen. Rund 150 Gäste hörten sich die Präsentationen von je fünf Minuten an, bevor die Jury entschied. Darin saßen Anne-Catherine Ries, Digital Policy Advisor der Regierung, Alain Rodermann, Gründer und „Management Partner“ von Exponate Capital, Edith Magyarics, CEO von Victor Buck Services, Jean Michel Ludwig, bei Luxinnovation für Startups und KMU zuständig, sowie Polina Montano, COO von Job Today.

Die Idee zum „World Cup“ kommt vom US-Unternehmen Fenox Venture Capital. „Managing Director“ Bill Reichert war selbst in Luxemburg dabei, um die Idee dahinter zu erklären. „Nicht alle guten Unternehmer sind im Silicon Valley“, erklärte Reichert, dessen Unternehmen in den USA und Asien in Start-ups investiert. „Wir würden gern in Europa investieren“, versicherte er. Mit EY hat Fedox einen Partner zur Ausrichtung des Wettbewerbs gefunden. „Wir sind seit zwanzig Jahren in diesem Bereich aktiv“, versichert EY-Partner Olivier Lemaire. „Wir haben hier ein großartiges Startup-Umfeld.“

Kamel Amroune, Gewinner des letztjährigen Halbfinales, berichtete von seinen sehr positiven Erfahrungen seit er mit seinen technologischen Schuhen in Luxemburg gewonnen hat. Bei seinen Erzählungen wurde schnell klar: Der Unternehmer kann so spannend berichten, dass die Zuhörer ebenso gefesselt sind wie die Jury. Daran müsste so mancher Kandidat, der gestern auftrat, noch feilen.

www.startupworldcup.lu