LUXEMBURG
SIM

Die Museen bieten abwechslungsreiche pädagogische Programme

Nicht nur in den Schulen, Lyzeen und Universitäten wird sich derzeit auf die „Rentrée“ vorbereitet, auch in den Museen werden gerade die pädagogischen Programme für Schulklassen und außerschulische Strukturen ausgearbeitet. Eine bunte Vielfalt wird jedes Jahr für das junge Publikum geboten. Ziel ist es, Kinder so früh wie möglich für die Museen zu interessieren. Auf der anderen Seite ermöglicht dieses Angebot ein anderes Lernen, außerhalb des Klassenzimmers nämlich. Hier ein kleiner Überblick:

Im „Lëtzebuerg City Museum“ etwa wird auch in diesem Schuljahr wieder Graf Siegfried (Lex Gillen) höchstpersönlich die jungen Besucher durch die historische Sammlung des Museums und somit die Geschichte Luxemburgs führen. Auch andere geführte Besichtigungen und thematische oder interaktive Rundgänge werden auf Anfrage hin ermöglicht. Hinzu kommt eine Reihe an Workshops für unterschiedliche Alterskategorien, von der Marionetten- über die Senf- bis hin zur Ofenplattenherstellung.

Im „Musée National d’Histoire et d’Art“ (MNHA) können sich die Kinder mit Pierre-Ernest von Mansfeld (Lex Gillen) auf Zeitreise begeben und somit einen lebendigen Geschichtskurs erleben. Für die Sechs- bis Zwölfjährigen werden im MNHA genau wie im „Musée Dräi Eechelen“ außerdem diverse Bastelateliers organisiert.

Auch die „Villa Vauban“ setzt mit einem vielfältigen Programm stark auf den Nachwuchs. Die Sekundarklassen etwa werden mit hinter die Kulissen genommen und erfahren im Rahmen eines Besuchs der Ausstellung „Variations. Ein Museum für alle“, was der Zweck einer integrativen Ausstellung ist. Die Grundschulkinder lernen alles Wissenswerte über Farben, wozu natürlich auch kreative Experimente gehören, oder können ihr eigenes Tastmodell erstellen.

Alle möglichen Aktivitäten rund um die Natur

Toll ist natürlich auch das Kinder- und Jugendprogramm des „natur musée“. Dort werden alle möglichen Aktivitäten in den Bereichen Natur und Wissenschaft angeboten. Um zu lernen, wie ein Apfel entsteht, wo er wächst und was man mit ihm machen kann, geht es beispielsweise in den Obstgarten. Aus den gepflückten Äpfeln wird anschließend Apfelsaft gepresst. Gebucht werden kann aber auch eine Entdeckungsreise durch den Wald. Auf spielerische Art und Weise wird der Wald erkundet und nach Tierspuren gesucht.

Das Mudam und auch das „Casino Luxembourg- Forum d’Art contemporain“ haben ihre pädagogischen Programme in den letzten Jahren ebenfalls deutlich ausgebaut. Das reicht von Besichtigungen für Kinder über Workshops bis hin zu Schatzsuchen für die ganze Familie.

Das Angebot sämtlicher Museen richtet sich natürlich nicht nur an Schulklassen mit ihren Lehrern, sondern kann auch privat mit der Familie wahrgenommen werden. Einfach mal auf den Webseiten der einzelnen Häuser vorbeischauen.

www.mnha.lu - www.m3e.public.lu - www.villavauban.lu - www.citymuseum.lu - www.mudam.lu - www.casino-luxembourg.lu - www.mnhn.lu