BARTRINGEN
INGO ZWANK

Gemeinde Bartringen informiert bei „Sommer-Baustellen-Tour“ über aktuelle Bauprojekte

Bartringen ist in den Augen der Bevölkerung eine junge Gemeinde, eine dynamische und innovative, die sich bemühen würde, „auf dem aktuellen Stand der Dinge zu sein“. Um hier die Attraktivität der Gemeinde weiter zu steigern, hat sich der Schöffen- und Gemeinderat um Bürgermeister Frank Colabianchi (DP) einiger Projekte angenommen, die auf den unterschiedlichsten Gebieten realisiert werden oder werden sollen.

So wurde sich den kommunalen Infrastrukturen angenommen, die auf den Gebieten der Ausbildung, des Verkehrs oder auch von Sport und Kultur angepasst und für die Lebensqualität der Bartringer Bürger – und darüber hinaus – gesteigert und verbessert werden konnten. Auch die Umwelt wurde hier nicht aus den Augen verloren.

Attraktivität weiter steigern

Um diese Projekte, die sich positiv auf das Leben in der Gemeinde auswirken werde, vorzustellen, fand gestern eine „Sommer-Baustellen-Tour“ statt, um zehn ausgewählte Projekte genauer vorzustellen.

Erster Stopp der Tour war das neugefasste Trinkwasserbecken in Dippach, dass für rund 365.000 Euro einer Auffrischung unterzogen wurde.

Weitere Station war der neue Waldfriedhof „Diedenuëcht“ in Dippach. „Wichtig sei hier zu unterstreichen, dass die Gemeinden vom zuständigen Ministerium aufgefordert wurden, solche Projekte regional anzugehen“, wie Schöffe Emile Krier erläuterte. Da die Nachfrage nach dieser Bestattungsform derzeit noch sehr gering sei, schlossen sich die Gemeinden Dippach, Reckingen/Mess und eben Bartringen zusammen, um diesen Friedhof zu realisieren. Die Kosten belaufen sich hier auf 24.000 Euro, wovon die Gemeinde Bartringen ein Drittel zu tragen hat. Der Waldfriedhof ist dabei sehr einfach und schlicht gehalten und umfasst einige Hektar.

Die unterirdischen Infrastrukturen im Bereich „Rue Tossebierg“ wurden ebenso vorgestellt wie auch das nicht mehr im Dienst befindliche „Erbstück der Gemeinde, der Wasserturm am Eingang von Bartringen.“ Leider war aber die Außenstruktur des Turms in einem solch schlechten Allgemeinzustand, dass eine Grundrenovierung vonnöten war. Diese schlug mit rund 220.000 Euro im Haushalt zu Buche. Von Gemeindeseite wurde betont, dass er weiterhin eine wichtige nationale Kommunikationsantenne trägt.

Was den sportlichen Bereich in der Gemeinde anbelangt, so standen der neue Skatepark und auch der neue Kunstrasen ebenso auf dem Tour-Plan wie der Allzweckkunstrasenplatz für die Kinder und Jugendlichen.

Neue Kunstrasenplätze

Der alte Skaterpark, der aufgrund der neuen Schule „bei der Péitruss“ weichen musste, wurde neu im Bereich Bartringen-Gare errichtet, mit neuen Installationen versehen. Kostenpunkt: 220.000 Euro. Der alte Fußballplatz verursachte aufgrund seines schlechten Allgemeinzustandes und auch der permanenten Auslastung erhebliche Kosten, weshalb sich die Gemeinde dazu entschloss, in Zusammenarbeit mit dem FC Sporting Bartingen, der Fußballföderation FLF und dem Sportministerium einen Kunstrasenplatz anzulegen. Von den Kosten in Höhe von 1,536 Millionen Euro übernehme das Ministerium ein Viertel, wie die Gemeindevertreter ausführten. Ein kleiner Allzweckkunstrasenplatz mit der Größe 24 auf zwölf Meter wurde Fußball-, Basketball oder Volleyballspiele für 120.000 Euro errichtet.

185.000 Euro wurden für einen Spielplatz bei der Schule „bei der Péitruss“ investiert.

Wie der Wasserturm musste auch die Kirche mit ihrem Kirchturm einer Restaurierung unterzogen werden. Die Außen- wie auch Innenarbeiten werden von der Gemeinde mit anfallenden Kosten in Höhe von rund 705.000 Euro beziffert.

Darüber hinaus wurde ein Blick in den gemeindlichen Fuhrpark geworfen, der jetzt unter anderem gasbetriebene Fahrzeuge oder auch Elektrofahrzeuge aufweist.

www.bertrange.lu