Blau-Rot-Grün-Anführer Bettel ist wirklich nicht zu beneiden: Nach dem verhinderten Millionär, der vergangene Woche einfach mal so spontan in seinem Häuptlingsbüro auftauchte, musste er doch gestern tatsächlich auch noch mit der Obama’schen Europaberaterin Victoria Nuland Vorlieb nehmen (das ist die sympathische US-Diplomatin, die unsere schöne Union vor einigen Wochen gegenüber einem Mitarbeiter mit den noch schöneren Worten „Fuck the EU“ beschrob), um dann heute schließlich die von seinem premiercheflichen Vorgänger eingeführten Kinkerlitzchen ausbaden und die so genannte Briefingpresse zum Fisch- oder Was-auch-immer-Essen auf dem Mäertchen ausführen zu müssen; Fräulein Conchita Alles-Käse-außer-Wurst wird dann wahrscheinlich nächste Woche im Staatsministerium empfangen werden. Das Premierdasein ist nun einmal kein Ponyhof.

Leicht verschroben wird auf seine alten Tage derweil Ex-Premierchef Juncker, der dieser Tage auf seinen Facebook- und Twitterseiten neben Politereien à la „Bin gerade (...) am Naschmarkt in Wien unterwegs und genieße österreichische Köstlichkeiten“ auf einem Schildchen auch unverhohlen „These girls, are our girls. Bring back our girls“ fordert. Dezent war früher...