Da kann die Welt noch so sehr untergehen und von bombenden und um sich ballernden Terroristen aus den Angeln gehoben werden, in der Erzbistumszeitung bleibt man cool und... berichtet von im Schaufenster eines hauptstädtischen Herrenausstatters hockenden Schildkrötviechern - natürlich aus der Sicht besagter ViechReptilien und unter dem Motto „wir sind das Zwick-Schildi-Trio“. Eine der drei Schildis plaudert dann auch aus dem Nähkästchen: „Menschen kommen von überall her nur um uns zu sehen, und wir werden jeden Tag mit leckerem Rindfleisch gefüttert. Hin und wieder gibt es auch getrocknete Garnelen, aber die mag keiner von uns besonders.“
Ganz arg mögen tut das Schildkrötenblatt aber die gestrige Näherkommung zwischen Regierung und Kirche(n), denn sollte die Trennung von Kirche(n) und Staat nun tatsächlich vom Tisch sein, dann würde das für die Kirche(n) und ihre Satelliten natürlich die Kirsche auf dem Sahnehäubchen darstellen. Bei der sozialistischen Basis („Die LSAP fordert eine grundlegende Trennung von Kirchen und Staat!“) werden jedenfalls schon mal prophylaktisch die Messer gewetzt, aber am Ende wird sich das Ganze bestimmt wieder einmal als anders als gedacht herausstellen...


