Der „Wort“-Wochenrückblicker ist noch tief beeindruckt von der Landesplanungs-Marathondebatte von vergangener Woche und besonders vom Auftritt des Käerjenger Häuptlings: „Der politische Vater des Integrativen Verkehrs- und Landesplanungskonzepts gibt den Schatten-Landesplanungsminister, sein 70-minütiger Auftritt - von der Dauer ist es Castro-würdig - hört sich an wie eine Bewerbungsrede für die Rückkehr in die Rue Beaumont“. Na, Moie Misch! Der warnt jedenfalls in der CSV-Sektion der Erzbistumszeitung vor dem Chaos, in das Luxemburg zu versinken droht, wenn das mit der Landesplanung, die laut „Wort“ einige zunächst mal mit Lego-Bausätzen üben sollten, nicht klappt. Aber vorher geht die Welt sowieso unter. Der Grund: Die zeitliche Begrenzung der Ministermandate. „Polit-Chaos und Minister-Greenhorns als Dauerzustand?“, schaudert man sich im „Profil“ der CSV, die stets meint, die Referendumsfragen seien gegen sie gerichtet. Gehe es nach der Dreier-Koalition soll „der bestgewählte Kandidat mit Erfahrung nie mehr Staatsminister“ werden und „Luxemburg nie mehr Einfluss in Europa haben“, hyperventiliert die CSV-Spottdrossel. Das „Wort“ empfiehlt indes, mal über eine „zeitliche Besetzungsgrenze“ von Schlüsselposten im Verwaltungsapparat nachzudenken. Vortreffliche Idee!
Lego-Land
journal.lu - 22.03.2015

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