LUXEMBURG
PASCAL STEINWACHS

Nur weil „manche luxemburgische Politiker (...) ein Selbstbewusstsein an den Tag“ legen, „das umgekehrt proportional zur Größe ihres Landes erscheint“, veröffentlichte die deutsche „Welt“ gestern einen Artikel, in dem Luxemburg als „mächtiges Legoland an der Mosel“  (nicht zu verwechseln mit dem La La Land) bezeichnet wird, und das nur, weil unser Chefdiplomat Jean Asselborn mal wieder seinem Intimfeind  Sebastian Kurz (der mit den alles andere als kurzen Ohren) ein klein bisschen am Zeug geflickt hat. Unverschämt, so was...

Zur sogenannten Rentrée gibt es dann aber auch eine gute Nachricht, ist Staatspremier Bettel, der sich in den vergangenen Wochen nur mal kurz am  Baggerweiher in Remerschen und am Flughafen hatte blicken lassen, doch entgegen aller Befürchtungen nicht verschollen, sondern derart gesund und munter, dass er morgen früh - pünktlich zur Schulrentrée -  sogar schon um 8.00 zusammen mit Schulminister Meisch zwei Lyzeen besuchen geht. Welcome back!

Apropos Bettel: Im „Tageblatt“ gehen sie in Bezug auf die von CSV-Boss Engel aufgeworfene Erbschaftssteuerdiskussion davon aus, dass „bevor Gramegna und Bettel einer Vermögenssteuer zustimmen“, diese „ihre Schuhe samt blauen Socken (...) kochen und verspeisen“. Bon appétit...