SANTA PASCALAUS

Auch wenn er vom Inhalt seiner Aussage felsenfest überzeugt bleibe, nämlich dass der „Kleeschen“ sowie die entsprechenden Lieder in einzelnen Schulen verdrängt würden, und es sich für Weihnachten ähnlich verhalte, so räumte CSV-Zampano Marc Spautz doch gestern gegenüber dem Internetdings der Erzbistumszeitung ein, nicht sicher zu sein, ob er einen derartigen Beitrag erneut ins Netz stellen würde, hatte selbiger doch für einen gehörigen sozialnetzwerklichen Shitstorm gesorgt. Den Vorwurf, er habe billigen Populismus betrieben, hält Spautz aber für unbegründet: Sich für das Aufrechterhalten von Traditionen einzusetzen, sei völlig legitim, unter Populismus verstehe er etwas anderes. So richtig überzeugt scheint Spautz das www-„Wort“ aber nicht zu haben, illustrierte dieses das Ganze doch, katholisch wie es ist, mit einem richtig
fiesen Bild des leidgeprüften „Kleeschen“-Fans, und schrob dann auch noch dazu, dass Spautz für seine Behauptung keine „konkreten Beispiele“ genannt habe - Rückgrat halt, nicht wahr? Das „Tageblatt“ nahm sich gestern natürlich auch der Thematik an, indem es seine Leserschaft zu beruhigen versuchte: Auch wenn Gott tot sei, so lebe doch der „Kleeschen“, der „auch in den Schulen weiter“ vorkomme. Hallelujah...