LUXEMBURG
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„Knuedler on Ice“: Organisator zeigt sich mit der jetzt abgelaufenen Saison zufrieden

„Ich bin hier dafür zuständig, dass alle happy sind!“ Mit einem breiten Grinsen sitzt Alessandro Diederich an der Kasse zur Schlittschuhbahn - wenn auch mit etwas Wehmut, ist doch der letzte Tag seiner Tätigkeit hier angebrochen. Vom 22. November 2018 bis gestern hieß es auf der der Place Guillaume II wieder: „Knuedler on Ice“ vor dem Rathaus. Auf dieser teilweise überdachten Eisbahn, die sich über eine Fläche von 800 m² erstreckte - bei 400 überdachten Quadratmetern, konnten sich große und kleine Eislaufliebhaber im Herzen der Stadt amüsieren. Und „rund 15.000 haben sich hier bei uns entsprechend vergnügt“, sagt Organisator Alexandre Dotremont gestern im Gespräch mit unserer Zeitung, er ist mit der jetzt auslaufenden Saison doch recht zufrieden. „Wir mussten zwar mit schlechtem Wetter während des Weihnachtsmarktes kämpfen, aber es kamen doch recht viele Besucher“, resümiert Dotremont. Seit fünf Jahren präsentiert sich nun „Knuedler on Ice“, mit einer guten Entwicklung, „es ging immer weiter nach oben“, so Dotremont, der „Knuedler on Ice“ mittlerweile al einen kleinen „Place to be“ ansieht.

Von einem super tollen Ambiente spricht auch Monica Munoz. Sie ist zusammen mit ihrer Familie das erste Mal bei „Knuedler on Ice“. Während ihr Mann mit dem Kind seine Runden über das Eis dreht, schaut sie sich das Spektakel von außen ein. „Es ist sehr schön“, sagt die Mexikanerin über das Event während ihres Urlaubs - und ist sichtlich enttäuscht, als sie hört, dass am Sonntagabend die Eisbahn geschlossen wird. „Es ist wirklich toll, für die Kinder, wie sie hier über das Eis laufen können, zusammen mit dieser tollen Dekoration, wirklich schade, dass wir nicht früher hier waren.“

Auch Tania Berlin aus Junglinster steht das erste Mal auf den Eiskufen. „Ich habe auf Facebook gelesen, dass heute der letzte Tag ist, da haben wir mit den Bekannten beschlossen, noch einmal vorbeizukommen.“ Die Eisbahn, die mit einem Zuschauerbereich ausgestattet, wird unterdessen von Sohn Max und dessen Freunden Justin und Amy umrundet. Für Max ist es das zweite Jahr, dass er Schlittschuh fährt. „Letztes Jahr hat mich Mama noch auf die Robbe setzt“ - die Robbe ist eine Fahrhilfe für unsichere Fahrer (siehe im Bild oben). „Aber heute hab ich mit die Robbe geholt und es ging ganz automatisch“, erzählt Max stolz, der nun mit seinen Freunden Runde um Runde dreht. Justin (9) und Amy (7) Hoffmann sind hingegen schon alte Hasen. „Wir sind auch schon in Befort gefahren“, so die beiden Schlittschuhexperten - und alle drei haben wenig Zeit, wollen sie doch noch ein paar Touren fahren, ehe die Eisbahn für die Saison 2018/2019 die Türen schließt. Doch in zehn Monaten heißt es bestimmt wieder: „Willkommen zu ‚Knuedler on Ice‘ - dem Place to be in der Weihnachtszeit und dem Neuen Jahr!“