PASCAL STEINWACHS

Alle - Zeitungen, Radios, das Fernsehen, der Oppositionsleader - kommentierten sie gestern schon, die Erklärung von Staatspremier Bettel zur Lage der Nation, obwohl dieser diese zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht zelebriert hatte, wobei die Erzbistumszeitung sogar der Meinung ist, dass sich „das Interesse der Bevölkerung am Etat de la Nation“ „in Grenzen“ halte, und der „Etat de la Nation“ „im schnelllebigen digitalen Zeitalter“ „fast schon ein Anachronismus“ sei, infolgedessen das Blatt dem Dings dann auch nur drei magere Seiten widmete.

Ein gewisser „Etienne Schneider“ nutzte seinerseits die Gelegenheit, um auf Twitter noch einmal die bei derartigen Übungen beliebtesten Allgemeinplätze und Schlagwörter à la „level playing field“, „Den Zukunftspaak war wichtëg“ oder „Rifkin“ aufzuzählen. Und Guy Helminger ist nicht Nico Helminger - und noch weniger Paul Helminger -, aber so eine klitzekleine Verwechslung kann auch dem versiertesten Kulturreferenten passieren.

Da loben wir uns doch „Super-Kate“, die laut dem „www.lessentiel“ „das Unmögliche“ geschafft hat, nämlich „nur sieben Stunden nach der Geburt ihres dritten Kindes“ „in alter Frische“ den Fotografen zuzuwinken. Kate Moss war eben schon immer die Coolste...