DÜDELINGEN
NIC. DICKEN

AMPACET Europe eröffnet in Düdelingen neue Verwaltungs- und Produktionsstätte

Die Freude über das Event war ihm nicht nur im Gesicht abzulesen, er bekannte sich auch dazu: Wirtschaftsminister Etienne Schneider konnte gestern Vormittag im Beisein des Düdelinger Bürgermeisters Alex Bodry und von Mitarbeitern seines Ministeriums in der nationalen Industriezone „Riedgen“ zwischen Bettemburg und Düdelingen die neue Produktionsstätte in Verbindung mit dem Europasitz der amerikanischen Ampacet Corporation offiziell einweihen. Ampacet ist bereits seit 1991 in Windhof bei Capellen im Großherzogtum mit ihrer Europaniederlassung präsent, so dass es sich diesmal nicht um eine völlig neue Niederlassung handelt.

Erfolgreiche Projektumsetzung

Dafür aber werden sowohl die Produktion als auch die Mitarbeiterzahl am neuen Standort deutlich erhöht: die derzeitige Mitarbeiterzahl von 75 soll kurzfristig auf 140 erhöht werden. Das Ampacet-Projekt in der Industriezone „Riedgen“ konnte in etwas mehr als einem Jahr realisiert werden, weil durch die Vermittlung des Wirtschaftsministeriums eine von Husky erbaute Werkshalle, die allerdings über Jahre leer stand, an Ampacet verkauft werden konnte, was die Umsetzung des Projektes , von einigen Umbauarbeiten abgesehen, finanziell und zeitlich vereinfachte. Ausdrücklich bedankte sich Werksdirektor Giuseppe Giusto dafür beim zuständigen Regierungsrat Patrick Nickels, sowie auch bei der Gemeinde Düdelingen, die ebenfalls eine gute Zusammenarbeit gewährleistet habe.

Genau wie der Werksnachbar Husky ist auch Ampacet ein Zulieferer für die Plastikindustrie in Europa, w der Konzern mit Düdelingen nunmehr über 7 Niederlassungen in Belgien, Italien, Großbritannien, Polen und Russland verfügt. Weltweit betreibt das Unternehmen insgesamt 21 Standorte, die meisten davon in den USA.

Marktführer in Europa

Ampacet produziert Farbgranulate, die in anderen Werken zu Behältern, beispielsweise für Getränke oder Kosmetika, weiterverarbeitet werden. Das Unternehmen ist stolz auf seine Rolle als Marktführer, die auf hohes Qualitätsbewusstsein und auf eine hohe Wettbewerbsfähigkeit zurückzuführen sei, wie der CEO und Präsident der Ampacet, Bob Defalco, gestern in seiner Ansprache unterstrich. Für Wirtschaftsminister Etienne Schneider ist es wichtig, dass in Luxemburg auch noch industrielle Produktionsbetriebe sich niederlassen und arbeiten, weil sie auch weniger qualifizierten Arbeitskräften eine Beschäftigung bieten können. Dem Unternehmen wünschte er von Luxemburg aus vollen Erfolg.

Diesen Worten schloss sich auch der Düdelinger Bürgermeister Alex Bodry an, der an die lange Industriegeschichte der Stadt Düdelingen erinnerte und die neuen Partner am Standort „Riedgen“ in der Gemeinde Düdelingen herzlich willkommen hieß.