LUXEMBURGSVEN WOHL

#foundfiction soll dazu anregen, amerikanische Autoren zu lesen

Literatur zu verschenken ist eine noble Geste. Doch die Amerikanische Botschaft in Luxemburg hat sich etwa Besonderes einfallen lassen: Sie wollen die Möglichkeiten der sozialen Medien nutzen. Zu diesem Zweck wird eigens das Thema #foundfiction genutzt.

Die Romane konnte man gestern gratis beim Cercle Cité abholen. Nachdem man die Literatur gelesen hat, kann man entweder das Buch behalten oder irgendwo für den nächsten potenziellen Leser hinterlassen. Dank des Hashtags können sich die Menschen auf Facebook und Twitter auch zu den Büchern austauschen. Auf der Rückseite des Covers ist zudem ein Zettel zu finden, der erklärt, worum es sich bei diesem Projekt handelt.

Gutes Timing

Der Zeitpunkt war natürlich nicht zufällig gewählt, versicherten Stephanie Shaheen und Patricia Reckel von der Botschaft in einem kurzen „Journal“-Interview. Denn Gestern wurden am gleichen Ort von unzähligen jungen Studenten auch Schulbücher verkauft. Kurz: Hier wurden Tradition und Moderne einfach miteinander verbunden.

Das Interesse war auf jeden Fall vorhanden, denn die 50 Bücher verschwanden im Minutentakt. Bei den Büchern handelt es sich um gebrauchte Exemplare aus der eigenen Bibliothek der Botschaft.