LUXEMBURG
JEFF KARIER

Programmvorstellung der diesjährigen „Journées du livre et du droit d’auteur“

Der 23. April ist nicht nur der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes. Seitdem die UNESCO 1995 den 23. April zum „Welttag des Buches und des Urheberrechtes“ ausgerufen hat, wird an diesem Tag auf die Rolle des Buches in unserer Gesellschaft sowie auf die Bedeutung des Urheberrechtes hingewiesen. In Luxemburg wird allerdings nicht nur am 23. April gefeiert, bereits ab dem 22. April gibt es im ganzen Großherzogtum Veranstaltungen rund um das Buch. Um dieses gesamte Programm der Presse zu präsentieren, luden die Organisatoren der „Journées du livre et du droit d’auteur“ in die luxemburgische Nationalbibliothek ein.

Mehr Veranstaltungen als in derVergangenheit

Unter dem Thema „Reesen (m)am Buch - Un livre, un voyage“ wird dieses Jahr besonders die Rolle des Buches beim Reisen im Mittelpunkt stehen, erklärte Monique Kieffer, Direktorin der Nationalbibliothek. Laut der Direktorin gäbe es dieses Jahr noch mehr Veranstaltungen als in den vergangenen Jahren. Und auch die Zahl der Beteiligten sei gestiegen. Martine Mathay, Mitarbeiterin der Nationalbibliothek, wird da schon etwas genauer. Demnach wird es dieses Jahr 97 Veranstaltungen geben, von denen allerdings nicht alle öffentlich sind. Einige finden in Grundschulen oder „Lycées“ statt oder werden auch von diesen organisiert. Insgesamt sind 50 Grundschulen und 23 „Lycées“ hier mit von der Partie.

Eines der Ziele der Organisatoren ist es, dass das Buch nicht nur als ein Privileg angesehen wird, sondern dass man dieses Privileg auch nutzt. Der Griff zum Buch soll reflexartig passieren und nicht bloß sporadisch. Vor allem den jüngeren Mitmenschen will man das Buch wieder näher bringen.

Zu den Organisatoren der „Journées du livre et du droit d’auteur“ gehören neben der Nationalbibliothek, dem luxemburgischem Verband der Bücherhändler sowie den Ministerien für Bildung, Kultur und Wirtschaft unter anderem auch die A.S.B.L „Initiativ Freed um Liesen“.
Das Programm ist sehr vielfältig. Neben Lesungen in Bibliotheken im ganzen Land, wird auch an etwas ungewöhnlicheren Orten vorgelesen.

Lesen an ungewöhnlichen Orten

So lesen die Schüler der Grundschule aus Dudelange-Boudersberg am Vormittag des 22. April den Fahrgästen des Düdelinger City-Buses vor. Auch ein Quiz und ein Poetry-Slam finden im Rahmen des Festivitäten statt. Und für Kinder bietet sich zum Beispiel die Veranstaltung „Reisen ins Märchenland - Geschichten für KID’s“ am 25 April im „Miercher Lieshaus“ an. Es sollte also für jeden Geschmack etwas dabei sein.
Weitere Informationen, sowie das komplette Programm finden Sie auf der offiziellen Seite
der „Journeées du livre et du droit d’auteur“ www.liesen.lu