CLAUDE KARGER

Unterschiedlich inspiriert waren „Wort“ und „Tageblatt“ vom Wettbewerbsfähigkeitsplausch in der „Chamber“ am Donnerstag. „Warten auf die „Revolution““, titelte das Bistumsblatt, während das Blatt aus der Minettemetropolen-Kanalstrasse bereits eine „revolutionäre Stimmung“ im Parlament ausmachte. Na ja, revolutionär gestimmt war am Ende offensichtlich vor allem dem „Déi Lénk“-Deputierten David Wagner, der sich im online-Fratzenbuch arg darüber beschwerte, dass „Den Haff mécht d’Luuchten aus!“. Tatsächlich wurde auch die „Chamber“-Fassade für das „Sons et Lumière“-Spektakel benötigt, das vor allem auch das Palais mit einbezieht. Wobei „125 Jahre Dynastie Nassau-Luxemburg“ gefeiert wurden. „Et wier gutt wann d’Chamber virrang hätt virun Party’en vun engem gelangweilten Adelsgeschlecht“, feixte Wagner. Und auch CSV-Nordbossin Martine Hansen postete: „Do baussen gin d’Luuchten un, dann mussen mer se hei bannen aus maachen! Séance an der Chamber gëtt oof gebrach - ass daat normal?“ Kommt nach dem „Kleeschen“-Gate, das die CSV-„Weisen
von Schifflingen“ (wie das „Land“ schrieb) lostraten, nun auch noch ein „Luuchten“-Gate? Ob die beiden sich am Ende nicht doch mit einem Glühwein in der Hand an dem Spektakel erfreuten, entzieht sich unserer Kenntnis.