Dass der „Wort“-Direktor für religiöse und kirchliche Angelegenheiten, Dompropst Georges Hellinghausen, eine ziemlich spacy-abgehobene Type ist („... der Panther liegt beim Böcklein...“), dürfte eifrigen Erzbistumszeitungslesern schon längst in Fleisch und Blut übergegangen sein, aber mit seinem vorgestrigen „Halloween“-Leitartikel übertraf er sich diesmal wieder einmal selbst, führte er hier doch sogar ein „Interview mit dem Tod“. Denn, „so verspricht der Tod, ‘ich vergesse niemanden’“. Hm...

Bei so viel Schwarzmalerei tut es nicht wundern, dass „Luxemberg“ (wie unser Ländchen bei der NSA getauft wurde) auch in der britischsprachigen Presse als „The Duchy of doom!“ („European Voice“) gehandelt wird. Warum? „The country was looking for the figurative white smoke that might indicate a new leader. Instead they got very real dirty black smoke from the European Court of Justice.“ Und, noch schlimmer: „ The same day, news broke that small traces of asbestos (...) had been found in three classrooms and a kitchenette of a European Commission crèche in Luxembourg“. Fehlt nur noch, dass es Frösche vom Himmel regnet.

Schnell ab nach Gambia - dort scheint wenigstens die Sonne...