CLAUDE KARGER

News des Tages: Luxemburg hat seinen eigenen und unverwechselbaren Fisch. Wie das „Natur Musée“ am #FossilFriday meldete, stellte sich heraus, dass der schon vor einigen Jahren im Minette entdeckte versteinerte Knochenfisch, über den das Online-„Wort“ gestern in der Rubrik „Ausgestorbener Luxemburger“ berichtete, einer eigenen Gattung angehört, dem „Luxembourgichthys friedeni“. Spannende Geschichte. Was wohl noch so Exklusives im hiesigen Untergrund steckt? Reichlich moderne Fische (meist frittiert) werden ab kommender Woche wieder auf der „Schueberfouer“ gereicht, einmal auch von waschechten GemeindehäuptlingInnen. „Die Schueberfouer ist keine Unterhaltungsindustrie, sondern ein Unterhaltungshandwerk für alle Klassen und Stände. Dort bringt man es vielleicht nicht vom Tellerwäscher zum Millionär, aber doch, wie einst Dan Kersch (LSAP), vom Kellner zum Minister“, schrieb das „Land“ links neben das Foto eines schelmisch grinsenden Ex-Monnericher Gemeindevater. „Und sicher kellnert am Bügermeistertag im Schatten von Karussellen, die Namen wie „Laser Pix“ und „Big Splash Turf Tiki“ tragen, wieder ein künftiger Minister für den guten Zweck“. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit würden wir sogar sagen.