Gibt es „einen „Luxembourgish dream“?“ fragte dieser Tage eine „Wort“-Redaktöse die beiden Jungpolitiker Serge Wilmes und Yves Cruchten. „In Luxemburg haben wir auch das Bild vermittelt, dass man ein Stück vom Kuchen bekommen kann, wenn man sich Mühe gibt“, findet der CSV-Jungtürke, der eine Diskussion über eine „Wertegemeinschaft“ herbeisehnt. Sein LSAP-Kontrahent sieht das ganze „sachlicher“. Ein „Luxembourgish Dream“ sei für viele Ausländer, „dass sie hier einen guten Job mit fairen Arbeitsbedingungen bekommen können“. Was anderswo bei weitem nicht immer der Fall sei. Der Sozen-General sieht auf jeden Fall Diskussionsbedarf über das Mitspracherecht. Die Debatte steht eh an. Mitreden kann Cruchten jedenfalls mittlerweile auch beim „Ice Bucket Challenge“. Den nassen Spaß für einen guten Zweck ertrug er stoisch in „Blues Brother“-Kluft. Wobei er es sich nicht nehmen ließ, den Erzbischof zu „nominieren“. Das wird lustig. Wetten, dass der Oberhirte lieber spendet? Reichlich Spenden könnten jedenfalls auch die EU-Übergangskommissare - darunter die Luxemburgerin Martine Reicherts - die laut „Spiegel“ in vier Monaten jeweils bis zu 500.000 Euro kassieren können. Täglich also bis zu 4.464 Euro. Davon können die meisten nur träumen.
Luxembourgish dream
journal.lu - 25.08.2014

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