LUXEMBURG
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„Journée de commémoration nationale“: Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges

Der nationale Gedenktag würdigt die Solidarität und den Mut des luxemburgischen Volkes während der Nazi-Besatzung von 1940 bis 1945 und gedenkt der Opfer des Zweiten Weltkriegs. Aus diesem Anlass fanden gestern im ganzen Land Erinnerungszeremonien statt, wobei die Hauptzeremonie aber wie gewohnt in der Hauptstadt abgehalten wurde.

Aufgenommen wurde die „Journée de commémoration nationale“ mit einer Kranzniederlegung durch Großherzog Henri am „Kanounenhiwwel“, an der unter anderem auch Kammerpräsident Fernand Etgen, Premierminister Xavier Bettel, Verteidigungsminister François Bausch, der Erste Schöffe der Hauptstadt Serge Wilmes und Armeegeneral Alain Duschène teilnahmen.

Weiter ging es beim Denkmal zur Erinnerung an die Opfer der Shoah am Boulevard Roosevelt, wo Großrabbiner Alain Nacache und Premierminister Xavier Bettel der luxemburgischen Opfer der Shoah gedachten. An der dortigen Zeremonie waren auch Kammerpräsident Etgen, Premier Bettel, der Erste Schöffe der Hauptstadt Wilmes sowie der Präsident des „Consistoire Israélite“, Albert Aflalo, beteiligt.

Blumenkränze wurden außerdem vor dem „Monument du Souvenir“ („Gëlle Fra“) niedergelegt, ehe es am „Monument national de la Résistance et de la Déportation“ („Hinzerter Kräiz“) weiterging. An dieser Zeremonie nahmen auch Vertreter der katholischen und protestantischen Kirchen, Generalvikar Léo Wagner und Pastor Volker Strauß, sowie der Großrabbiner teil. Abgeschlossen wurde die „Journée de commémoration nationale“ am späten Nachmittag mit einer Gedenk - und Erinnerungszeremonie im Echternacher „Trifolion“.