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Fünf luxemburgische Koproduktionen haben es in die offizielle Selektion des TIFF geschafft

Nicht nur in der Lagunenstadt Venedig wird die Filmbranche derzeit gefeiert, am Donnerstag wurde auch in der größten Stadt Kanadas das „Toronto International Film Festival“, kurz TIFF, eröffnet, das noch bis zum 15. September läuft. Auch Luxemburg ist in der offiziellen Auswahl mit Koproduktionen vertreten.

In der Kategorie „Discovery“ läuft der Film „Two of us“ von Filippo Meneghetti, eine Koproduktion von „Tarantula Luxembourg“ mit Frankreich und Belgien. Der Dokumentarfilm von Anlexander Nanau, „Collective“, eine Koproduktion von „Samsa Film“ mit Rumänien wurde in der Sektion „Docs“ zurückbehalten. In der Kategorie „Contempory World Cinema“ wurden zwei Projekte nominiert: das Musical „Red Fields (Mamy)“ von Karen Yedaya, eine Koproduktion von „Amour Fou Luxembourg“ mit Israel und Deutschland, sowie „Flatland“ von Jenna Cato Bass, eine Koproduktion von „Deal Productions“ mit Südafrika und Deutschland. In der Sektion „Wavelengths“ kann man derweil den Film von Oliver Laxe, „Fire will come“, eine Koproduktion von „Tarantula Luxembourg“ mit Spanien und Frankreich entdecken.

Wichtigste Auszeichnung ist der Publikumspreis

Das seit 1976 existierende TIFF gilt derweil als eines der wichtigsten Filmfestivals der Welt. Über 300 Filme werden jedes Jahr dort gezeigt. Für die Europäer ist diese Veranstaltung von besonderer Wichtigkeit, sie nutzen das Festival nämlich als Sprungbrett, um in Nordamerika Bekanntheitsgrad zu erlangen, während die Amerikaner ihre Produktionen dort sozusagen im Hinblick auf die Oscars testen.

Im Gegensatz zu anderen Festivals wie beispielsweise Berlin, Cannes oder Venedig verfügt das TIFF übrigens nicht über eine offizielle Wettbewerbsjury. Preise werden aber trotzdem vergeben: Der wichtigste ist der „People’s Choice Award“, der von den Festivalbesuchern an den besten Spielfilm und Dokumentarfilm vergeben wird. Daneben vergeben verschiedene Filmkritikervereinigungen separat Auszeichnungen.