„Tel Aviv on Fire“ läuft bei Internationalen Filmfestspielen Venedig

Wenn am 8. September die Preise der Internationalen Filmfestspielen Venedig vergeben werden, werden Filmschaffende und -liebhaber aus Luxemburg mitfiebern: „Tel Aviv on Fire“, eine Produktion von „Samsa Film“, wird in der offiziellen Auswahl der 75. Ausgabe der „Mostra“ laufen. Gezeigt wird der Film in der Reihe „Orrizzonti“, die für internationale Independentwerke von Jungfilmern gedacht ist, die ästhetische und expressive Trends umsetzen.

„Tel Aviv on Fire“ dreht sich um die Zufallsbegegnung von Palästinenser Salam und Checkpoint-Kommandeur Assi: Salam arbeitet am Set einer beliebten Seifenoper, für die Assi schwärmt und ganz spezielle Ideen hat. Mit der Zeit übt Assi Druck auf Salam aus, damit das Drehbuch nach seinem Willen geschrieben wird - und dann gibt es auch noch künstlerische Differenzen mit dem Produzenten der Serie. Die Komödie ist der zweite Langfilm des palästinensischen Regisseurs und Drehbuchautors Sameh Zoabi.

Gedreht wurde zu 70 Prozent im Studio Filmland in Kehlen. Die technische Crew bestand zu großen Teilen aus luxemburgischen Filmschaffenden. „Samsa Film“ hat für die Verwirklichung unter anderem mit „TS Productions“ aus Frankreich („Incendies“ von Denis Villeneuve), „Lama Films“ aus Israel („Paradise Now“ von Hany Abu-Assad) und „Artemis Productions“ aus Belgien („Melody“ von Bernard Bellefroid) zusammengearbeitet. Finanzielle Unterstützung gab es unter anderem auch aus Luxemburg, namentlich vom „Film Fund“.

Die Internationalen Filmfestspiele von Venedig beginnen am 29. August, Jurypräsident ist diesmal der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro.