LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Verschiedene Anpassungen am AVL-Busnetz nach den Karnevalsferien

Zum ersten „City Breakfast“ nach den Gemeindewahlen am vergangenen 8. Oktober hatte der Schöffenrat der Stadt Luxemburg - ein erstes Mal mit dem ersten Schöffen Serge Wilmes - gestern Morgen ins Rathaus am „Knuedler“ eingeladen. Bürgermeisterin Lydie Polfer musste gleich zu Beginn mit einer traurigen Nachricht aufwarten: Der Präsident des Gaspericher Interessenvereins, François Dahm (68), vielen besser als „Bürgermeister von Gasperich“ bekannt, erlag am Dienstagabend während einer Kommissionssitzung im Rathaus, der er als LSAP-Vertreter beiwohnte, einem Herzversagen.

Luxemburg eine lebendige Stadt

Wie die Bürgermeisterin mitteilte, zählte die Stadt Luxemburg am vergangenen 31. Dezember 116.328 Einwohner gegenüber 114.090 am 31. Dezember 2016. Davon waren 33.924 oder 29,16 Prozent Luxemburger und 82.404 oder 70,84 Prozent Nichtluxemburger. Ende vergangenen Jahres lebten Menschen aus 167 Nationalitäten in Luxemburg-Stadt, davon, wie Polfer unterstrich, neben den 29,16 Prozent Luxemburgern, 17,28 Prozent oder 20.102 Franzosen, 10,69 Prozent oder 12.435 Portugiesen, 6,90 Prozent oder 8.024 Italiener, 3,95 Prozent oder 4.597 Belgier, 3,41 Prozent oder 3.968 Deutsche, 3,07 Prozent oder 3.566 Spanier, 1,90 Prozent oder 2.214 Briten, 1,70 Prozent oder 1.983 Rumänen, 1,55 Prozent oder 1.806 Griechen, 1,34 Prozent oder 1.562 Polen, 1,04 Prozent oder 1.205 US-Amerikaner und ein Prozent Chinesen (Volksrepublik), die somit den Sprung in die „Top Ten“ der auf dem Gebiet der Stadt Luxemburg lebenden Nationalitäten schaffte, wie Polfer sagte.

Bonneweg bleibt dicht besiedeltes Viertel der Hauptstadt

Zu den verschiedenen Stadtvierteln bleibt festzuhalten, dass Bonneweg auch im vergangenen Jahr das dicht besiedelste Viertel der Hauptstadt war, gefolgt von Belair, dem Bahnhofsviertel, Limpertsberg und Hollerich. Im vergangenen Jahr war Cents das Stadtviertel, in dem die meisten Luxemburger (50,80 Prozent) wohnten, während im Bahnhofsviertel nur 15,49 Prozent Luxemburger lebten.

Darüber hinaus wurden im vergangenen Jahr auf dem Stadtgebiet 1.197 Geburten und 630 Sterbefälle registriert. Ferner konnte Polfer berichten, dass in Luxemburg-Stadt im vergangenen Jahr 379 Ehen geschlossen wurden. Leider wurden auch 620 Scheidungen registriert. Im vergangenen Jahr wurden 507 Lebenspartnerschaften (PACS) in der Hauptstadt eingetragen, sowie 85 Auflösungen von Lebenspartnerschaften.

Neue Buslinie 32 ab dem 19. Februar

Von einigen Anpassungen im Busnetz der Stadt Luxemburg konnte der zuständige Stadtschöffe, Patrick Goldschmidt, zu berichten. So werden die AVL („Autobus de la ville de Luxembourg“)-Linien 21 und 22 ab dem 19. Februar (nach den Karnevalsferien) das Lycée Vauban im „Ban de Gasperich“ besser bedienen. So soll die AVL-Linie 21 die Schule vom Bahnhof aus direkt anfahren. Der „Park and Ride Luxembourg Sud“ wird ab dem 19. Februar nicht mehr länger von der Linie 21 bedient. Die AVL-Linie 22 wird ab dem genannten Datum bis nach Howald „P & R Luxembourg-Sud“ verlängert. Nach den Karnevalsferien wird des Weiteren eine neue AVL-Linie 32 zwischen der „Cloche d’Or“ und dem „P&R Sud“ starten. Die Fahrpläne finden Interessenten unter: newbus.vdl.lu.

Lydie Polfer erinnerte noch einmal daran, dass die Stadt Luxemburg ihren 4.000 Angestellten seit dem 1. Dezember 2017 den „M-Pass“ des „Verkéiersverbond“ gratis zur Verfügung stellt. Bislang nahmen 570 Beschäftigte der Stadt Luxemburg dieses Angebot wahr. Diese Zahl hofft man „zumindest zu verdoppeln“.

Vier Unterführungen oder Tunnels - beim „Royal Hamilius“, auf „Knuedler“, in Helfenterbrück sowie in Dommeldingen , wurden inzwischen dank „Streetart“, wie die Bürgermeisterin sagte, „heller und freundlicher“ gestaltet. Vom 23. Januar bis Ende März wird im Tunnel, der zum Grund-Aufzug führt, die Ausstellung „A youthful vision“ mit Bildern des UNESCO-Weltkulturerbes zu sehen sein.