LUXEMBURG
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Eurostat: Weniger gestohlene Autos in den meisten Mitgliedstaaten

Die Polizei in der EU verzeichnete im Zeitraum 2015 bis 2017 jährlich durchschnittlich 697.000 Autodiebstähle, was einem Rückgang von 29 Prozent gegenüber dem Zeitraum 2008 bis 2010 (Jahresdurchschnitt 983.000) entspricht. Zwischen 2008 und 2017 gab es in den meisten EU-Mitgliedstaaten Abwärtstrends. Im Durchschnitt von 2015 bis 2017 waren die Zahlen in Luxemburg am höchsten (328 polizeilich erfasste Autodiebstähle pro 100.000 Einwohner), gefolgt von Griechenland (269), Italien (257), Schweden (256), Frankreich (247) und Tschechien (238). Die niedrigsten Werte in der EU wurden in der Slowakei und Estland (beide 31), Kroatien (20), Rumänien (15) und Dänemark (4) verzeichnet.

Die Polizei in der Europäischen Union (EU) erfasste etwa 660.000 Autodiebstähle im Jahr 2016, was einem Rückgang von 1,9 Prozent seit 2015 entspricht. Wie es weiter von Eurostat heißt, sanken zwischen 2008 und 2016 die Autodiebstähle so um 36 Prozent, mit rückläufigen Tendenzen in den meisten EU-Mitgliedstaaten. Unter Berücksichtigung der Bevölkerungszahl waren somit auch die Zahlen für das Jahr 2016 in Luxemburg, Italien, Schweden, Griechenland und Frankreich am höchsten, mit über 200 polizeilich registrierten Autodiebstählen pro 100.000 Einwohner.

In 17 Ländern gab es weniger als 100 Autodiebstähle pro 100.000 Personen, wobei die niedrigsten Werte in der Slowakei, Estland, Kroatien, Rumänien und Dänemark zu verzeichnen waren.

Um das Risiko eines Autodiebstahls zu beurteilen, sei es aber erforderlich, die Anzahl der Fahrzeuge zu kennen. Im Jahr 2016 beispielsweise gab es in Luxemburg 662 Pkw pro 1.000 Einwohner und in Italien 625, während es in Rumänien 261 und in Kroatien 374 waren.