PASCAL STEINWACHS

Erinnert sich noch einer an den 20. Oktober von vor drei Jahren? An diesem Tag wurde in Luxemburg gewählt, und zwar derart umwälzlerisch, dass Juncker-Asselborn II der Garaus gemacht wurde. Klar, dass da im Anschluss an das Wahldings munter drauflos spekuliert wurde, wer denn nun was werden sollte. Drauflos geraten hat seinerzeit jedenfalls auch ein gewisser Paul Konsbruck, der am 23. Oktober 2013 auf Facebook sein Wunschkabinett zusammenstellte, und dabei sogar auf zwei Richtige kam, nämlich Xavier Bettel als Premier, und Etienne Schneider als Wirtschaftsminister. Dann wurde es abenteuerlich. Außenminister: François Bausch; Finanzen: Claude Meisch; Justiz: Alex Bodry; Erziehung und Arbeitsminister: Nicolas Schmit; Nachhaltigkeit, Transport und Infrastruktur: Camille Gira; Inneres und Wohnbau: Romain Schneider; Gesundheit und Soziales: Mars
Di Bartolomeo; Landwirtschaft und Natur: Henri Kox; Mittelstand, Tourismus und Chancengleichheit: Corinne Cahen; Familie, Integration und Immigration: Maggy Nagel; Hochschule und Forschung: Claude Haagen; Öffentliche Funktion: Fernand Etgen; Kultur: Anne Brasseur; Kultus: „keng Ahnung“; Fraktionschefs: Felix Braz, Lydie Polfer und „Lydia Mutch“, wie Konsbruck schrob. Was dieser heute wohl so treibt...