LUXEMBURG
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Notieren Sie alle Vogelarten, die Sie innerhalb einer Stunde beobachten

Am kommenden Wochenende (27. und 28. Januar 2018) ist es wieder soweit: „natur&ëmwelt“ ruft zur Teilnahme an ihrer großen Wintervögelzählaktion („Wantervullenzielung“) auf, bei der Sie alle Vogelarten die Sie innerhalb einer Stunde rundum das Haus oder im Garten beobachten, notieren.

Ein und derselbe Vogel sollte nicht mehrere Male gezählt werden. Deshalb notieren Sie nur die höchste Zahl pro Vogelart, die Sie zur selben Zeit beobachten konnten. Zum Beispiel: Sie beobachten zwei Sperlinge und zehn Minuten später drei Sperlinge. So beträgt die Höchstzahl drei Sperlinge und nicht fünf. Tragen Sie die Zahl Ihrer Beobachtungen in die Tabelle des Meldebogens ein. Der Fotokatalog stellt einige der häufigsten Vogelarten im Winter dar. Sollten Sie weitere, darin nicht abgebildete Arten erkennen, dann melden Sie diese bitte ebenfalls in den leeren Kästchen der Tabelle und geben die Art an. Sollten Sie keine Vögel oder außergewöhnlich wenige Vögel beobachten, dann melden Sie diese Feststellung ebenfalls. Um Ihre Beobachtungen zu melden, nutzen Sie das Online-Formular, das Sie unter www.naturemwelt.lu finden.

Die häufigeren Vogelarten im Fokus

Das Hauptaugenmerk dieser „Wantervullenzielung“ liegt bei den häufigeren Vogelarten, die regelmäßig rund um das Haus oder im Garten zu sehen sind. Über Seltenheiten in der Vogelwelt weiß man anhand gezielter Kartierungen meist besser Bescheid, als über die Bestände der häufigen Arten wie Kohlmeise, Blaumeise oder Amsel, die sich im Winter in den Gärten aufhalten. Durch die alljährlich durchgeführte Zählaktion können Bestände der häufigen Arten im Siedlungsraum eingeschätzt und gegebenenfalls Populationstrends wie Zu- oder Abnahme in verschiedenen Jahren sichtbar gemacht werden.

Resultat mit Spannung erwartet

Gespannt darf man jetzt schon auf das Resultat der diesjährigen Wintervögelzählaktion sein. Bei der Zählaktion 2017 hatte die Amsel, die in 97 Prozent der Garten gesichtet wurde, den Schnabel vorne. Es folgten die Kohlmeise und die Blaumeise, die in 80 Prozent beziehungsweise 69 Prozent der Gärten registriert wurden.