PASCAL STEINWACHS

Irgendwas scheint das Blau-Rot-Grün-Dings trotz minutiöser Vorbereitung bei seiner Steuerreform falsch gemacht zu haben, ansonsten selbige ja wohl gestern nicht sogar von der CGFP („insgesamt begrüßenswert“) sowie der Erzbistumszeitung („eine großzügige Reform“) gelobt worden wäre. Der „Wort“-Leitartikler erinnert dann aber daran, dass „eine anständige Dosis Steuererleichterungen im Vorwahljahr“ auch „für die CSV jahrzehntelang ein probates Mittel für den Machterhalt“ gewesen sei, womit belegt sei, dass „sich Regierungen verschiedener Couleur weniger voneinander unterscheiden“ würden, „als sie es selbst gerne zugeben“. Im „Tageblatt“ ist man indessen davon überzeugt, dass „mehr in der Geldbörse“ wohl auch „die Umfragewerte der Regierung sicher positiv beeinflussen“ werde. Könnte zutreffen...

Dann veröffentlichte das „T“ gestern aber auch eine Umfrage zum Thema „Asselborn als Filmstar“, die zur Schlussfolgerung kommt, dass „Politiker nicht in Filmen mitspielen sollten“ (64 Prozent); nur 17 Prozent „wollen sich den Streifen („Foreign affairs“) anschauen“ und 19 Prozent „gehen nicht ins Kino“. Und im www-„L’essentiel“ stand zu lesen, dass Luxemburg die „Mädchennamen“ abschaffen will. Gut für Jang, Pol, Néckel, Mulles, Mich, Jhemp, Chrëscht...