LUXEMBURGSIMONE MOLITOR

Frédérique Wolff ist die Schönste im ganzen Land und kann es immer noch nicht fassen

Unverfälscht und aufgeweckt: Frédérique Wolff, die am Samstag zur Miss Luxembourg 2014 gekürt wurde, befindet sich gerade auf dem Weg mit dem Zug in die Stadt, als sie unser Anruf erreicht. Die junge Frau ist derzeit eine gefragte Interviewpartnerin, beantwortet aufgeregt alle Fragen, ist nervös und kann ihren Erfolg noch immer nicht fassen. Ihre Freunde necken die 18-Jährige während des Telefonats, sodass sie sie immer wieder ermahnen muss, doch bitte etwas ruhiger zu sein, schließlich sei die Presse am Telefon. Das Ganze macht sie umso sympathischer. Wir haben es hier mit einer ganz normalen Schülerin zu tun, bei der kaum die Gefahr besteht, dass sie irgendwann abhebt.

Zuerst einmal Gratulation zur gewonnenen Miss-Wahl, wie fühlen Sie sich?

Frédérique Wolff Mittlerweile geht es, aber als mein Name am Samstag fiel, konnte ich es gar nicht glauben. Ich war wie in Trance. Ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Eigentlich habe ich noch immer nicht ganz realisiert, dass ich Miss Luxembourg 2014 bin.

Wie kam es überhaupt zu der Teilnahme?

Wolff Eigentlich hat mich dieser Schönheitswettbewerb schon immer beeindruckt. Die Miss-Wahlen habe ich immer verfolgt und die schönen Mädchen bewundert, die immer so perfekt ausgesehen haben. Eine Freundin hat mir damals den Link mit den Anmeldeformularen geschickt. Meine Familie und Kollegen haben mich schließlich dazu ermutigt, mitzumachen. Ohne ihre Unterstützung hätte ich das sicherlich nicht geschafft. So habe ich also meinen ganzen Mut zusammen genommen und mich angemeldet. Meine Kandidatur habe ich zwei-, dreimal eingesendet, um auch sicher zu gehen, dass sie tatsächlich ankommt, weil es wirklich mein Traum war teilzunehmen und natürlich auch mein Ziel, zu gewinnen.

Wie würden Sie die Zeit beschreiben?

Wolff Es war eine sehr gute und schöne Erfahrung. Mit den anderen Kandidatinnen habe ich mich super verstanden. Alle waren mega nett und ehrlich. Von Konkurrenzkampf keine Spur. Keines der Mädchen war überheblich oder hinterhältig, im Gegenteil, sie waren nicht nur von außen schön sondern auch von innen. Die Treffen mit den anderen Mädels waren wirklich immer toll. Bei den Fotoshootings und dem Lauftraining hatten wir jede Menge Spaß. Es war genauso, wie wenn man sich unter Freunden trifft. Wir wurden auch super betreut. Ich war immer sehr nervös, Muriel Gilbert, die Präsidentin des Organisationskomitees, und auch Modelcoach Babacar waren immer da, um uns zu beruhigen und in allem zu unterstützen.

Hat eine solche Miss-Wahl eigentlich noch immer die gleiche Bedeutung wie vor Jahren?

Wolff Ich denke schon. Persönlich hätte ich nicht gedacht, dass dies einen solchen Einfluss auf mein Leben haben würde. Wenn ich jetzt irgendwo hingehe, werde ich von vielen wiedererkannt. Als ich am Montag in den Schulbus gestiegen bin, hat alles applaudiert. Das war natürlich mega. Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Leute das überhaupt mitbekommen würden, das zieht sich eigentlich durch alle Generationen. Ich werde auch schon mal von Müttern oder Omis angesprochen, die ein Foto mit mir machen wollen.

Und was steht nun als amtierende Miss als nächstes auf dem Programm?

Wolff Im Dezember werde ich in Malaysia an der Wahl zur Miss Tourism International teilnehmen. Darauf freue ich mich natürlich schon sehr.

Hat der Titel einen Einfluss auf Ihre sonstigen Zukunftspläne?

Wolff Eigentlich nicht, derzeit besuche ich die Hotelschule und möchte später etwas im Bereich Management machen. In Richtung Modelkarriere möchte ich jetzt nicht gehen und auch nicht irgendwann selbst bei der Organisation von Miss-Wahlen helfen. Ich lasse mich zu sehr vom Charakter der Leute ablenken, da wird das Äußere schon mal schnell zur Nebensache (lacht). Ein Job als Moderatorin beim Fernsehen könnte ich mir da schon eher vorstellen.