LUXEMBURG
LIZ MIKOS

Eine kleine Auswahl an interessanten und charmanten Weihnachtsmärkten der Großregion

Wenn Wham! und Mariah Carey wieder durch die Straßen aller Städte schallen und der Geruch von Zimt und Glühwein einem in die Nase steigt, kann das nur bedeuten, dass die Weihnachtsmärkte endlich eröffnet haben. Auch Luxemburg und seine Nachbarländer bereiten sich mit zahlreichen Märkten auf das beliebteste Familienfest des Jahres vor. Wir haben pro Land jeweils drei Weihnachtsmärkte ausgesucht, um Ihnen eine kleine Inspiration für Trips durch die Großregion zu liefern.

LUXEMBURG

ECHTERNACH
Am dritten Adventswochenende verwandelt sich das historische Zentrum Echternachs wieder in ein wahrhaftes Weihnachtsparadies. Der „Eechternoacher Chrëstmoart“ bietet ab dem 13. Dezember ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein. Ob zum Flanieren, zum Schlemmen, oder um in festliche Stimmung zu kommen - in der Haalergaass kommt jeder auf seinen Geschmack. Die rund 70 Stände können bis zum 15. Dezember bestaunt werden.

REMICH
Auch dieses Jahr öffnet der Weihnachtsmarkt in Remich an den vier Wochenenden vor Weihnachten seine Chalets. Vom 30. November bis zum 22. Dezember, jeweils samstags und sonntags, können sich Besucher von der traumhaft-winterlichen Atmosphäre mitreißen lassen. Wer allerdings den Handwerksmarkt nicht missen will, sollte sich jetzt schon den 13. und 14. Dezember im Kalender markieren. Für eine etwas sportlichere Abwechslung sorgt die Eispiste, die sogar bis zum 29. Januar stehen bleibt.

DIFFERDINGEN
Am 6. Dezember eröffnet im Süden des Landes der wohl älteste Weihnachtsmarkt des Großherzogtums. Bereits zum 43. Mal eröffnet im Zentrum von Differdingen der traditionelle Weihnachtsmarkt. Neben der Vorfreude auf die Festlichkeiten wird natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt. Noch bis zum 22. Dezember kann bei leckerem Glühwein eine große Bandbreite an gastronomischen Highlights und Ausstellern, sowie auch die Stadt Differdingen erkundet werden.

DEUTSCHLAND

SAARBRÜCKEN
Wenn der fliegende Weihnachtsmann wieder in der Altstadt über den Menschenmassen schwebt und die Geschichte von Rudolf erzählt, ist es wieder soweit: Es ist Saarbrücker Christkindl Markt. Ab dem 25. November verwandelt sich die Stadt im Saarland in ein winterliches Lichtermeer. Ebenfalls sehenswert, aber nur am ersten Adventswoche geöffnet, ist der Alt-Saarbrücker Weihnachtsmarkt mit seinen rund 200 Chalets rund ums Schloss. Der Christkindl Markt schließt am 23. Dezember.

MONSCHAU
Im zauberhaften, mittelalterlichen Eifelstädtchen Monschau findet an den Wochenenden bis zum 22. Dezember wohl einer der romantischsten Weihnachtsmärkte der Region statt - und das auch noch komplett plastikfrei. Genießer sollten sich die regionalen Köstlichkeiten, wie Monschauer Düttchen, Printen und Monschauer Senf, nicht entgehen lassen. Ein Shopping-Erlebnis der besonderen Art bietet das Weihnachtshaus, das von März bis Dezember geöffnet hat.

KOBLENZ
In der Römerstadt Koblenz trifft träumerische Rhein-Romantik auf Nachhaltigkeit. In diesem Jahr widmen sich die Weihnachtsmärkte in Rheinland-Pfalz dem Klimaschutz. Um die bereits eingeführten Maßnahmen noch weiterzuführen, haben sich die Organisatoren vom Koblenzer Weihnachtsmarkt etwas ganz besonderes ausgedacht. Per Zettel dürfen sich die Besucher ihren Wunschbaum am Markt aussuchen, um ihn am 22. Dezember zur Schließung der Feierlichkeiten abzuholen.

FRANKREICH

METZ
Mit seinen 150 Chalets hat sich die Innenstadt von Metz seit dem 20. November in eine magische Weihnachtswelt verwandelt. Neben traditionellen Leckereien und weihnachtlichen Düften, dürfen die Besucher sich auf Europas größtes mobiles Riesenrad auf der „Place d’Armes“ freuen, sowie auf die diesjährige große Neuheit: Der Markt auf der „Place de la République“, ist Finnland und somit dem wahren Weihnachtsmann gewidmet. Bis zum 5. Januar geöffnet.

NANCY
Das Nikolausfest in Nancy gehört zu den winterlichen Höhepunkten Ostfrankreichs und lässt Kinder- und Erwachsenen-Herzen höher schlagen. Die Stadt des heiligen Nikolaus verwandelt sich ab dem 22. November in ein kunterbuntes Märchenland, bestehend aus mehreren Nikolausdörfern. Hier werden vor allem handwerklich hergestellte Produkte angeboten. Bis zum 5. Januar werden zahlreiche Events, wie Shows, Paraden und Straßentheater aufgeführt.

RIQUEWIHR
Wie gewohnt beginnt der Weihnachtsmarkt in Riquewihr am ersten Adventswochenende. Der traditionell elsässische Charme des Ortes wird während der Winterzeit durch strahlende Beleuchtungen und festliche Dekorationen nur noch weiter unterzeichnet. Bekannt für seine Architektur und sein gut erhaltenes kulturelles Erbe, lädt die Stadt zu einem kulturellen Bummel mit Weihnachtsflair ein. Der Markt kann vom 30. November bis zum 22. Dezember besucht werden.

BELGIEN

LIÈGE
Der größte Weihnachtsmarkt der Wallonie öffnet seine Türen am 29. November in Lüttich. Mit seinen rund 200 Chalets bietet er alles, was das Herz begehrt. Feinschmecker dürfen sich freuen, denn von traditioneller Weihnachtsmarkt-Kulinarik über Raclette, Foie Gras und sogar Austern ist alles dabei. Noch bis zum 30. Dezember können die Speisen, begleitet von einem abwechslungsreichen Animationsprogramm, genossen werden. Ein Zwischenstop auf der Eisbahn ist empfehlenswert.

NAMUR
Auch die wallonische Hauptstadt Namur verfällt ab dem 29. November dem Weihnachtszauber. 100 winterlich hergerichtete Chalets schmücken den ganzen Dezember über die Innenstadt. Bis zum 31. Dezember hat die Stadt ein raffiniertes Programm aus Musik und Straßenkunst auf die Beine gestellt. Der Markt verteilt sich über die „Place de l’Ange“, die „Place du Théâtre“ und die „Place d’Armes“. Wer eine Stärkung für zwischendurch sucht, sollte unbedingt das Tartiflette probieren.

ABBAYE DE MAREDSOUS
Bekannt für ihren Käse, wirbt die Abbaye de Maredsous auch auf ihrem Weihnachtsmarkt mit einer großen Auswahl an köstlichen Käsesorten. Auf dem Handwerksmarkt rund um die wundervoll beleuchtete Abtei, bieten die zahlreichen Aussteller in mehr als 60 Chalets handgefertigte Produkte an. Noch bis zum 22. Dezember kann die weihnachtlich hergerichtete Abtei besucht werden. Wer in den Restaurants speisen möchte, sollte allerdings seine Reservierung nicht vergessen.