In der „Revue“ lernen wir diese Woche hochinteressanterweise eine Menge über Maskottchen. Etwa, dass der „rote Fuchs mit drögem 80er Charme“ des Escher Fußballmeisters „Folax“ heißt. Und „Blossi“, „ein Irgendwas mit Feuerkopf und Mooskörper“ die Aushänge-Figur der Spiele der Zwergenstaaten in Island ist. Verglichen dazu ist „Picky“, das „Stockluxemburger“ adr-Bienchen - weshalb trägt es eigentlich eine Panzerknackermaske? - das allerlei stachelige Sprüche zum Referendum summt, ein Klassiker. Da gehe „selbst eine eingemottete Gartenzwergsammlung als progressiv“ durch, befindet der „Revue“-Leitartikler. Wer übrigens mal wissen möchte, wie echt dolle Maskottchen aussehen, muss unbedingt einen Blick nach Japan werfen: Dort hat fast jedes Dorf eins und der Fantasie sind wirklich gar keine Grenzen gesetzt. Da können wir nur die „Last Week Tonight“-Sendung zur „Mascot Mania“ empfehlen. Link: tinyurl.com/oeoc9tu. Köstlich! Beim etwas forcierten Lauf eines Maskottchens durch ein Minenfeld fiel uns übrigens umgehend die Frage ein, welche Figur denn im Rahmen des „nation branding“ das kleine Großherzogtum in der Welt symbolisieren könnte. Eine rot-weiss-blaue „Gëlle Fra“ oder eine Plüsch-Léa Linster im Superjhemp-Dress? Ach Quatsch! Wir fragen mal lieber die Japaner.
Maskottchen-Mania
journal.lu - 27.05.2015

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