CLAUDE KARGER

Auch das noch. Nicht nur, dass der neue US-Präsident es in einer knappen Woche fertig brachte, sein Land im internationalen Demokratie-Ranking rasend rapide Richtung Nordkorea purzeln zu lassen und derart mit dem atomaren Säbel zu rasseln, dass sogar die Weltuntergangsuhr 30 Sekunden näher an Armageddon gerückt werden musste: Gestern geriet auch noch der erste Besuch eines Regierungsbosses aus „Old Yurp“ fast zur Lachnummer. Hatte die Pressestelle des Weißen Hauses, die es mit Fakten bekanntlich nicht so genau nimmt, den Namen der Dame aus Downing Street doch falsch geschrieben. Wie der „Spiegel“ berichtete, fehlte in den
offiziellen Mitteilungen zum Besuch doch bei „Theresa“ das „H“. Achtung, Verwechslungsgefahr! Mayday! Mayday! „Der Lapsus wäre schon peinlich genug. Doch „Teresa May“ ist nicht irgendeine Person, sondern ein britisches Glamour-Model, das auch als Darstellerin in Pornofilmen reüssierte. Ein Filmtitel: „Whitehouse: The Sex Video“, erregt sich der „Spiegel“ weiter. Schlimmer finden wir indes, wie das „Wort“ kommentierte, dass der Donald die Theresa bereits im Vorfeld als „My Maggie“ bezeichnet habe - „allerdings klingt der Kosename ein wenig wie „mein Schosshündchen““. Uns gefielen Obamas portugiesische Wasserhunde jedenfalls viel besser.