CLAUDE KARGER

„Begeisterung ist der Atem des Lebens“, zitierte gestern der „Wort“-Leitartikler Antoine de Saint-Exupéry. Wohl wahr! Auch dass Schulen nicht umhin kommen, die Begeisterung fürs Lernen zu fördern. Laut dem Hirnforscher Gerald Hüther dürften - wenn Lernen und Leidenschaft Hand in Hand gehen -, „die Schulen nicht versuchen, den Schülern etwas beizubringen, sondern müssten sie einladen, das Wissen, was es in dieser Welt gibt, sich selbst anzueignen“.

Nun, es gibt in der Welt eine ganze Menge Zeitgenossen, die vom Wissen in dieser Welt nicht die Bohne wissen wollen. Solche knöpfte sich der „Tageblatt“-Editorialist vor. Präziser die „nationalbewegten Brunzköpfe“, die vornehmlich in den sozialen Medien vornehmlich gegen Ausländer giften, es aber nicht fertig bringen, „Lëtzebuerger“ korrekt zu schreiben. „Denn der ,Lezeboia‘ ist dumm“, befindet der Autor, „dümmer vermutlich als Mayonnaisebrot“ (Igitt!, d. R.). Dabei komme „Prolltum und Asozialität“ in den besten Kreisen vor. Ein Beweis: „Donald Trump - der aber, wie man lobend hervorheben sollte, ein soziales Herz bewies, indem er einen arbeitslosen Wischmopp als sein persönliches Toupet rekrutierte“. Dass diesem die Haare nicht zu Berge stehen, wenn der Hardcore-Republikaner-Milliardär den Mund aufmacht? Völlig unverständlich. Vielleicht benutzt er Mayo-Spray?