CLAUDE KARGER

Mea Pasta, mea maxima Pasta. Da schrob doch gestern tatsächlich einer in unseren Politikseiten von der „Kirche der Fliegenden Spaghettimonster“. Harrrr! Dabei sind die Pastafarianer, die nun beim ersten Versuch, an die Staatsbuletten zu kommen, die auch anderen Glaubensgemeinschaften zukommen vorerst mal beim obersten Kultusminister abgeblitzt sind, doch Monotheisten! Wir bitten um Nachsicht für den Autor, den wir bei der Dichtung seines schwierigen Textes auch noch mit dem Referendums-Song („Referendum in Luxembourg, where the sky’s sometime’s blue - Referendum in Luxembourg, where foreigners are plenty but the locals sort a few“ - tinyurl.com/q5qsjsa) ablenkten und hoffen, dass das Exkommunizierungs-Nudelholz in der Schublade bleibt. Ramen! Monströs ging es gestern auch im „Wort“ zu, wo ein Kommentator zur Reform des „Casier Judiciaire“ - „aus den aktuell zwei „Bulletins“ des „Extrait du casier judiciaire sollen künftig fünf werden“ - meinte: „Graf Zahl hat zugeschlagen“. Naja, so spektakulär wie die legendären Auftritte des Sesamstrassen-Vampirs, der das Krümelmonster mit seinen Zähltiraden schon mal an den Rand des Zerbröselns trieb, war die Pressekonferenz des Justizministers zum Thema ja nicht gerade. Und besser angezogen ist Felix Braz auch noch.